Marco Gruemmer

„Ein Anker im Trubel des Alltags“ - Kirchenkonzerte des Blasorchesters in St. Katharinen

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Lensahn. Wer nimmt es sich nicht jedes Jahr aufs Neue vor, in der Vorweihnachtszeit keine Hektik aufkommen zu lassen und den Stress gekonnt beiseite zu schieben? Diese selbst gemachte Vorgabe löst sich jedoch meist schon bei den bis ins letzte Detail geplanten Vorbereitungen für das bevorstehende Weihnachtsfest auf.
 
Eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit bieten Jahr für Jahr die Weihnachtskonzerte des Blasorchesters Lensahn. Für 90 Minuten können die Besucher abschalten, den Trubel des Alltags hinter sich und von den Klängen der Musik berauschen lassen.
 
„Wir möchten Ihnen Musik und Freude schenken“, eröffnete die 1. Vorsitzende und charmante Moderatorin Britta Jahn die stimmungsvollen Abende in der St. Katharinen-Kirche. Sie betonte, dass Musik zweifelsohne eine der schönsten Nebensachen der Welt und zugleich die gemeinsame Sprache der Menschheit sei.
 
Was folgte, waren musikalische Genüsse, die die hohe Qualität des Blasorchesters bei eindrucksvoller Akustik deutlich machte. Die bunte Vielfalt der Stücke reichte dabei von „Zur Weihnachtszeit“ (Arrangement von Heinrich Möller) über Mozarts „Andante“ bis zu „Sailing“, „Jingle-Bell Rock“ und „All I want for Christmas is you“. Das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern bildete einen gelungenen Abschluss. (mg)
 
Wann fängt Weihnachten an?
 
von Rolf Krenzer
 
Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt, wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt, wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
 
wenn der Laute mal bei dem Stummen verweilt, und begreift, was der Stumme ihm sagen will, wenn der Leise laut wird und der Laute still, wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos, das scheinbar Unwichtige wichtig und groß, wenn mitten im Dunkel ein winziges Licht Geborgenheit, helles Leben verspricht, und du zögerst nicht, sondern du gehst, so wie du bist, darauf zu, dann, ja dann fängt Weihnachten an.


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