Blasorchester Lensahn e.V. - Volker Bädermann (1. Vorsitzender)
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Weihnachtsgruß
Petra Remshardt

Jahresrückblick Blasorchester Lensahn

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Die vorweihnachtlichen Kirchenkonzerte des Blasorchesters Lensahn durften in diesem Jahr nicht veranstaltet werden.

Die vorweihnachtlichen Kirchenkonzerte des Blasorchesters Lensahn durften in diesem Jahr nicht veranstaltet werden.

Lensahn. „Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns“, stellen der 1. Vorsitzende des Blasorchester Lensahn Volker Bädermann und der musikalische Leiter Alexander Wulf fest.
Bis Anfang März 2020 lief der Orchesterbetrieb wie in jedem Jahr. Die Vorbereitungen für die Frühjahrskonzerte waren voll im Zeitplan. Alle Musiker*innen nahmen aktiv an den Proben teil und freuten sich bereits auf die bevorstehenden Konzerte, einem besonderen Highlight zum Auftakt der jährlichen Konzertsaison.
Am 12. März musste der Vorstand dann jedoch einige, in der Vereinsgeschichte sicherlich einmalige und einschneidende, Entscheidungen treffen. Aufgrund der Corona-Pandemie musste der gesamte Probenbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Die Frühjahrskonzerte wurden abgesagt und die für Himmelfahrt geplante Orchesterreise zu den Freunden von der Marktmusik Heiligenkreuz in der Steiermark wurde storniert. Am 13. März wurden diese Entscheidungen den aktiven Musiker*innen bekannt gegeben. Ein „schwarzer Tag“, der sicherlich allen unvergessen bleibt. Die Freude am Musizieren war an diesem Abend allen gründlich vergangen. Niemand wusste: wie wird es weitergehen, wann darf wieder musiziert werden, was geschieht mit den vielen gebuchten Auftritten und Konzerten?
Im Laufe der Zeit wurden vom Orchester sowie auch von den Veranstaltern alle Konzerte und Auftritte in diesem Jahr abgesagt. Spätestens im Juni war für alle Musiker*innen klar: die Konzertsaison ist gelaufen, die Uniform bleibt in diesem Jahr wohl im Schrank. Wann wieder geprobt werden kann, war völlig unklar und in der Sommerzeit würden keine Konzerte mehr möglich sein.
Ein großes Problem war die Rückabwicklung der Kartenkäufe für die ausgefallenen Frühjahrskonzerte. Zunächst war geplant, diese an verschiedenen Terminen im Vereinsheim zurückzunehmen und die Eintrittsentgelte zu erstatten. Dieses war aufgrund der Corona-Beschränkungen und des Betretungsverbotes für das Schulgelände nicht möglich. Da Lockerungen nicht in Sicht waren, wurde dann entschieden, alle Kartenkäufer zu bitten, die Karten per Post zurückzusenden, damit das Eintrittsentgelt per Banküberweisung erstattet werden konnte. Viele Kartenkäufer*innen haben von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht und die Karten nicht zurückgesandt. Sie haben das Eintrittsentgelt für die Orchesterarbeit gespendet. Volker Bädermann dazu: „Dafür danken wir sehr herzlich. Wir danken ebenfalls für die vielen positiven Rückmeldungen, die wir in dieser Zeit erhalten haben. Sie sind ein toller Beweis der Wertschätzung für unser Orchester.“
 
Aufgrund der Lockerung der Einschränkung im September hat der Vorstand beschlossen, wieder mit der Probenarbeit zu beginnen, allerdings unter erheblichen Einschränkungen und Auflagen. Aber dies bedeutete für die Musiker*innen einen Lichtblick. Sie durften wieder ihrem Hobby nachgehen. Die erste Probe fand am 16. Oktober in der Aula der Grund- und Gemeinschaftsschule statt. Öffentliche Konzerte waren jedoch auch weiterhin nicht gestattet. Dieses hatte zur Folge, dass jetzt auch die vorweihnachtlichen Kirchenkonzerte in diesem Jahr nicht veranstaltet werden durften und sie daher abgesagt werden mussten. Alexander Wulf ergänzt: „Wir haben das sehr bedauert, zumal es in jedem Jahr immer wieder besondere Konzerte in besonderer Atmosphäre sind.“
Da die Infektionszahlen Anfang Oktober wieder erheblich anstiegen und es wieder zu Einschränkungen kam, mussten die Proben bereits nach einem Probenabend wieder eingestellt werden. Dem Vorstand war bei dieser sehr schwierigen Entscheidung bewusst, dass die erneute Einstellung der Probenarbeit für die Motivation und den Zusammenhalt der Musiker*innen schädlich ist, aber Gesundheit als wichtigstes Gut hatte für den Vorstand absoluten Vorrang.
Die bereits für den 9. November eingeladene Jahreshauptversammlung musste wieder abgesagt werden, da die Bundesregierung und die Ministerpräsidenten der Länder am 29. Oktober aufgrund der rasanten Entwicklung der Infektionszahlen der Corona-Pandemie zahlreiche und weitgehende Kontaktbeschränkungen und Maßnahmen zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Virus beschlossen hatten. Der Vorstand wollte mit dieser Entscheidung einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten und ist nach einer Risikoabwägung zu dem Ergebnis gekommen, dass insbesondere der Schutz und die Gesundheit der Musiker*innen sowie der passiven Mitglieder und ihrer Familien im Vordergrund stehen. Die Durchführung der Mitgliederversammlung war in dieser Situation nicht vertretbar und verantwortbar. Sobald die Corona-Lage es zulässt, wird zu einer neuen Mitgliederversammlung eingeladen.
„Wann wir wieder öffentlich auftreten dürfen, ist derzeit nicht absehbar“, stellt Alexander Wulf fest. „Frühjahrskonzerte wird es auch im Jahr 2021 leider nicht geben, da wir nicht sagen können, wann wir mit der Probenarbeit wieder beginnen und wann wir wieder öffentlich auftreten dürfen. Wir geben die Hoffnung jedoch nicht auf und überlegen derzeit auch Alternativen für das kommende Jahr.“
Volker Bädermann schließt den Jahresrückblick: „Wir möchten allen Fans, Unterstützern und Sponsoren für die Treue zu unserem Orchester und unserem Verein und die so vielfach zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung danken. Wir wünschen allen weiterhin eine gute Zeit trotz Corona-Pandemie. Bleiben Sie gesund und zuversichtlich. Verbringen Sie eine schöne Weihnachtszeit und kommen Sie gesund ins neue Jahr.“


Marco Gruemmer

„Die Konzertsaison ist gelaufen“ - Absagenflut beim Blasorchester Lensahn

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Das Blasorchester Lensahn, hier eine Aufnahme aus 2018, hat seine Probenarbeit bis auf Weiteres eingestellt.

Das Blasorchester Lensahn, hier eine Aufnahme aus 2018, hat seine Probenarbeit bis auf Weiteres eingestellt.

Lensahn. Künstler und Kulturschaffende gehören zu den Berufsgruppen, die durch die Corona-Pandemie mit am schwersten betroffen sind. Auch auf ehrenamtlicher Vereinsseite sind es vor allem die Gemeinschaften, die sonst mit ihrer Musik die Menschen erfreuen, die aktuell vor großen Herausforderungen stehen.
 
Die letzte Probe des Blasorchester Lensahn liegt mehr als drei Monate zurück. Am 13. März trafen sich die Musiker letztmalig, um sich auf die bevorstehende Konzertsaison vorzubereiten. Mittlerweile sind bis Ende August 13 Auftritte abgesagt, darunter mit den Frühjahrskonzerten in der Lensahner Großsporthalle auch der eigentliche Saisonhöhepunkt sowie zahlreiche Gilde- und Feuerwehrfeste. Außerdem konnte eine geplante Konzertreise über Himmelfahrt zu den Musikerfreunden nach Heiligenkreuz in Österreich nicht stattfinden.
 
„Die Konzertsaison 2020 ist gelaufen, dennoch warten wir sehnsüchtig auf den Re-Start. Dabei vermissen wir nicht nur die Musik, sondern auch die Kameradschaft und das Miteinander“, erklärte 1. Vorsitzender Volker Bädermann. Hinzu kommen finanzielle Einbußen im fünfstelligen Bereich. „Stand heute ist nicht einmal die Durchführung der Kirchenkonzerte im Dezember gesichert. Aber wir hoffen noch, genau wie auf die Frühjahrskonzerte 2021“, so Bädermann weiter.
 
„Unsere Kassenlage ist dennoch geordnet. Wir haben die monatlichen Einnahmen durch die Mitgliedsbeiträge und insgesamt auch weniger Ausgaben“, erläuterte Kassenwartin Sonja Kutrieb. „Zudem haben wir Spenden, wozu auch der Verzicht auf die Rückerstattung des Eintrittspreises der Frühjahrskonzerte zählt, erhalten, was von Wertschätzung und großem Rückhalt zeugt“, berichtete Volker Bädermann. Vereinsintern hat der Vorstand die Weichen für die Zukunft längst gestellt und alle Personalien dauerhaft besetzen können.
 
So ganz hat man den Kontakt untereinander aber nicht abreißen lassen. Mit einem musikalischen Mai-Gruß besuchte der siebenköpfige Vorstand alle der rund 70 aktiven Mitglieder persönlich und die Konzertmeister-App dient als Medium zum gegenseitigen Austausch.
 
Kreativität hat auch das Jugendorchester in der Krisenzeit bewiesen. Nachdem im Januar das Jahr 2020 geplant wurde, konnte nur Anfang März noch eine Veranstaltung durchgeführt werden. „Danach haben wir viel in unserer WhatsApp-Gruppe kommuniziert und dort sogar jeden Freitag eine Probestunde abgehalten und uns gegenseitig Fotos geschickt. Wichtig ist, durch verschiedene Aktionen den Kontakt untereinander zu halten“, sagte Jugendwartin Franziska Junker. (mg)
 
Blasorchester Lensahn nimmt Eintrittskarten für Frühjahrskonzerte 2020 ab sofort zurück
 
Die Entwicklung des Corona-Virus-Ausbruchs und die damit verbundenen Beschränkungen haben es dem Blasorchester Lensahn bisher unmöglich gemacht, die erworbenen Eintrittskarten für die Frühjahrskonzerte 2020 in der vorgesehenen Weise zurückzunehmen. Die geplante Rücknahme an mehreren Terminen im Vereinsheim in Lensahn ist auch weiterhin nicht zulässig. Nach sorgfältiger Prüfung und Abwägung der Argumente und der Risikofaktoren hat der Vorstand daher entschieden, dass eine Rücksendung per Post an die Vereinsadresse und die Erstattung per Banküberweisung derzeit die einzige Möglichkeit ist, die Rückabwicklung in absehbarer Zeit durchzuführen. Der 1. Vorsitzende Volker Bädermann ergänzt dazu: „Wir haben diesen Weg jetzt gewählt, da wir die Geduld unserer Kartenkäufer und Fans, die ein Recht auf Rücknahme der Karten haben, nicht weiter strapazieren möchten.“
 
Alle Karteninhaber, die ihre Eintrittskarten zurückgeben möchten, werden daher gebeten, die Eintrittskarten per Post unter Angabe ihrer Anschrift und ihrer Bankverbindung innerhalb von vier Wochen an folgende Anschrift zu senden:
 
Blasorchester Lensahn e.V. Postfach 1151, 23734 Lensahn.
 
Die Erstattung des Eintrittsentgelts kann sich aufgrund der großen Anzahl der zu bearbeitenden Kartenrückgaben jedoch verzögern. Es wird darum gebeten, dass Freunde und Bekannte sich möglichst zusammentun sollten, damit die Erstattung an einen Kartenkäufer erfolgen und somit die Zahl der zu bearbeitenden Erstattungen reduziert und die Abwicklung beschleunigt werden kann.
 Eine Übertragung der Eintrittskarten auf die Frühjahrskonzerte 2021 ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich.


Marco Gruemmer

90 Minuten Gänsehaut-Momente - Weihnachtskonzert des Blasorchesters Lensahn

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Lensahn. Der Auftakt war fulminant. Mit der sinfonischen Dichtung „Also Sprach Zarathustra“ aus der Feder des Komponisten Richard Strauss begann das Blasorchester Lensahn sein Weihnachtskonzert in der heimischen St. Katharinen-Kirche. Im Beisein von Bürgervorsteher Rolf Schröder und Bürgermeister Klaus Winter begrüßte anschließend der 1. Vorsitzende Volker Bädermann das Publikum. Er erklärte, dass die Weihnachtskonzerte immer etwas ganz besonderes und spezielles seien, denn nahezu jeder hat in den historischen Gemäuern bereits persönliche Momente, sei es freudig oder traurig, erlebt. Demnach diene der Abend nicht nur zum Abschalten in der oft hektischen Vorweihnachtszeit, sondern auch der Erinnerung.
 
Musikalisch brannte das Blasorchester wieder einmal ein Feuerwerk ab, vergaß dabei jedoch nicht die Zuhörer auch mit besinnlichen Tönen und Klassikern wie „Alle Jahre wieder“ und „Driving home for Christmas“ in Weihnachtsstimmung zu versetzen. Wie Moderator Moritz von Fallois verkündete, wird mit einem Teil des Erlöses auch der Förderverein Kirchenmusik unterstützt.
 
Mit dem Kirchenkonzert hat das Blasorchester Lensahn seine Saison beendet und beginnt im Januar mit der intensiven Probenarbeit für die Frühjahrskonzerte am 29. und 30. März in der Lensahner Großsporthalle. (mg)


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