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Marlies Henke

Flugplatz Sierksdorf geht in die Winterpause Ehrenamtliche Unterstützung gesucht

Der kleine Grasbahn-Flugplatz besteht bereits seit 50 Jahren.

Der kleine Grasbahn-Flugplatz besteht bereits seit 50 Jahren.

Sierksdorf. Der Flugplatz sucht freundlichen Nachwuchs ab 16 Jahren aus der Region besonders für die ehrenamtliche Hilfe am Boden, beispielsweise als Flugleitung. Dazu muss man nicht Pilot sein.

Der Flugplatz Sierksdorf (Hof Altona) ist in der Fliegerei ein begehrtes Flugziel, da er nicht nur landschaftlich traumhaft liegt, sondern auch die Ostsee fußläufig erreichbar ist. Auch viele Gäste mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem Auto kehren gerne ein und verfolgen die An- und Abflüge bei Kaffee und Kuchen.

Der kleine Grasbahn-Flugplatz hat in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Damals hatte ein Landwirt den noch heute in Familienbesitz befindlichen Platz zunächst nur für sein privates Flugzeug hergestellt, bald aber wurde daraus ein von der Landesbehörde genehmigter öffentlicher Flugplatz. Die Flieger können zwar ganzjährig, aber nur mit einer vorherigen Anmeldung, landen und starten. Die eigentliche Flugsaison reicht von Frühling bis Herbst. In dieser Zeit ist am Wochenende grundsätzlich für alle geöffnet.

Auf dem Flugplatz trifft eine Vielfalt an Menschen und Technik aufeinander. Pilotinnen und Piloten mit allen Arten von Fluggerät wie Flächenflugzeuge, Motorschirme, Gyrocopter, Hubschrauber, Oldtimer oder seltene Raritäten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland kommen zu Besuch. In diesem Jahr wurden beipielsweise Mitflüge in einer historischen Antonow AN-2, dem größten Doppeldecker der Welt, angeboten.

Der Flugplatz umfasst einen kleinen Hangar, in dem nur wenige Flugzeuge eingestellt sind, die von heimischen Piloten gepflegt und geflogen werden.

Die laufenden Kosten werden durch Einnahmen aus den Landegebühren bezahlt. Der Flugplatzbetrieb ist ehrenamtlich in familiärer Atmosphäre organisiert und wird durch die ansässigen Piloten und nicht fliegenden Personen wachgehalten, die als Flugleiter oder Helfer mitarbeiten.

Die notwendigen Dienste werden auf wenigen Schultern verteilt. Die Flugplatzangehörigen suchen darum Nachwuchs, Menschen aus der Region, die sich für die Fliegerei begeistern können und Lust haben, beim Flugplatzbetrieb mitzuhelfen. Sie müssen nicht Pilot sein.

Gerade die Wintersaison erlaubt es, sich die Zeit zu nehmen und sich für die nächste Saison vorzubereiten. Nicht nur die Flugzeuge werden intensiv gewartet, alle am Flugplatz freuen sich, Interessierte zu begrüßen und nehmen sich gerne die Zeit, ihnen die spannenden Aufgaben näher zu bringen, um vielleicht gleich im nächsten Jahr mitzumachen. Weitere Infos gibt es unter www.edxt.de oder bei Thorsten Ebel unter Tel. 0176/31351570. (red)


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