

Neustadt in Holstein. Mit „Snowman“ präsentiert der Musiker Andreas Brunion ein neues Winterlied, das seine Wurzeln in Neustadt hat. Entstanden ist der Song aus einer ebenso persönlichen wie kreativen Ausgangssituation: einem geerbten Keyboard des Onkels, ausgestattet mit vorprogrammierten Sounds und Rhythmen – darunter auch klassische Weihnachtsklänge wie „Christmas I“ und „Christmas II“, samt Glöckchen und Schlittenfahrt-Atmosphäre.
In einem kühlen, etwas chaotischen Kellerraum nahm die Idee Gestalt an. Gedanken und Melodien kamen „wie Schneeflocken angeflogen“, wurden spontan notiert, ausprobiert, verworfen und wieder aufgegriffen. Ein kreativer Prozess voller Spielfreude, Zweifel und Begeisterung begann: Reime wurden gesucht, Melodien angepasst, Pausen eingelegt – und am nächsten Tag mit frischem Ohr weitergearbeitet. Rückmeldungen von Zuhörenden wurden geprüft, kritische Stimmen durchaus ernst genommen, ohne den eigenen künstlerischen Kern zu verlieren.
Am Ende stand die „diebische Freude“ über etwas völlig Neues: ein Winterlied, ein moderner Schlager rund um die Figur des „Snowman“. Dieser stellt sich selbstbewusst vor: „Ich bin der Snowman und mache für euch Schnee, Mann!“ Doch der Snowman bleibt nicht allein – mit dem „Dropman“ taucht ein Spielverderber auf, und auch der „Iceman“ darf in der meteorologischen H2O-Abteilung nicht fehlen.
Seinen ersten Praxistest bestand das Lied in der Wintersaison 2023/24. Ein Kinderchor, der regelmäßig mit Andreas Brunion probt, nahm „Snowman“ begeistert auf und sang das Stück bei jeder Probe auf eigenen Wunsch. Damit war der Wunsch geboren, das Lied zu produzieren.
Da klassische Wege mit Band und Studio aus finanziellen Gründen nicht möglich waren, entschied man sich für einen modernen Ansatz: Die musikalische Grundlage und das Arrangement wurden KI-basiert erstellt, der Gesang jedoch bewusst real eingesungen. Die Aufnahme fand im November 2025 in einem akustisch sehr trockenen Klassenzimmer statt.
Der Song „Snowman“ ist auf dem YouTube-Kanal „Brunicello“ veröffentlicht. Nun warten alle Beteiligten gespannt – nicht nur auf Klicks und Zuhörer, sondern vor allem auf eines: Schnee. (red/mg)




