Alexander Baltz

Impfungen in der Alloheim Senioren-Residenz

Am Sonntag rückten zwei mobile Impfteams zur Grömitzer Höhe aus

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DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe führten die Impfungen vor Ort durch.

DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe führten die Impfungen vor Ort durch.

Grömitz. Die Bemühungen der Gemeinde Grömitz haben Wirkung gezeigt. Nachdem in der Alloheim Senioren-Residenz über Weihnachten und Silvester 43 Bewohner und sechs Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren (bisher sind seit Ende November sieben Todesfälle unter den Bewohnern zu beklagen), haben sich Bürgervorsteher Heinz Bäker und Bürgermeister Mark Burmeister gemeinsam beim zuständigen Gesundheitsamt dafür eingesetzt, die Impfung für die Senioreneinrichtung vorzuziehen (der reporter berichtete).
 
 
Nach Gesprächen mit Landtagsabgeordneten, die wiederum Kontakt zu Gesundheitsminister Heiner Garg suchten, folgte am vergangenen Donnerstag dann die positive Wendung: Das Land sicherte seine Unterstützung zu und setzte ein mobiles Impfteam in Bewegung. „Von 64 Bewohnerinnen und Bewohnern des ‚Betreuten Wohnens‘ haben sich am vergangenen Sonntag vor Ort 61 gegen das Coronavirus impfen lassen, in der Pflege waren es 56 von 87. Das ist eine sehr gute Quote! Auch unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hat es offenbar eine gute Impfbereitschaft gegeben“, so Mark Burmeister im Gespräch mit dem reporter. 
 
 
Ingesgesamt zwei Impfteams vom DRK und den Johannitern, bestehend aus je einem Arzt und zwei Mitarbeitern, nahmen die Impfungen getrennt nach den Bereichen Pflege und des „Betreuten Wohnens“ in der Senioren-Residenz vor, sodass die Bewohner*innen nicht in die Gildehalle oder Ostholsteinhalle ausweichen mussten. Gleichzeitig war ein Abstrichteam vor Ort, um Testungen auf Corona vorzunehmen. „Unser Dank gilt vor allem den rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Alloheims. Gerade in den letzten Wochen hatten diese eine harte Zeit. Auch die nächsten Wochen und Monate werden vermutlich anstrengend werden - viele müssen bis ans Limit gehen“, erklärte der Bürgermeister weiter. In drei Wochen soll die Auffrischung der Coronaimpfung vor Ort erfolgen. Das Besuchsverbot in der Einrichtung gilt weiterhin. (ab)


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