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Kristina Kolbe

Kellenhusens Königin Elke Schlotmann kommt aus dem Sauerland

Kellenhusen. „Hedwig“ hat sich ganz schön bitten lassen, als die Freiwillige Feuerwehr Kellenhusen am vergangenen Samstag mit vielen Freunden, die aus ganz Deutschland in den Ostseeort gekommen waren, zum traditionellen Vogelschießen geladen hatte.

Sven Ketturkat hat den Vogel nun bereits im dritten Jahr in Folge gebaut - das diesjährige Exemplar ist ihm allerdings ganz schön stabil gelungen. Bereits bei den Flügeln hatten die Schützen lange zu tun und auch der Rumpf erwies sich als äußerst standhaft. So kam es, dass man gegen Ende nicht nur darum bangte, wer denn den entscheidenen Treffer setzte, sondern auch, ob dies wohl noch bei Tageslicht passieren würde.

Insgesamt 96 Schützen malträtierten den Vogel so lange, bis Flügel, Kopf, Krallen und Zapfen gefallen waren. Ganze 57 waren im Wetteifer um die Königswürde noch im Rennen, als es dem Vogel nicht an den Kragen, sondern an den Rumpf gehen sollte. Zu Fall brachte ihn schließlich um 19.35 Uhr Elke Schlotmann aus dem Sauerland mit dem 133. Königsschuss im 3. Durchgang. Sie war gemeinsam mit 10 weiteren Freundinnen und Freunden extra zum Vogelschießen nach Kellenhusen gereist.

„So machen wir es jedes Jahr“, freute sich die Königin, die sich nun auf ein ganzes Jahr im Rahmen der Königswürde freut. „Jetzt feiern wir, es ist der Hammer“, zeigte sie sich völlig überwältigt. „Es war von Anfang an ein tolles Fest“, freute sich auch Wehrführer Hans-Werner Landschoof, der insbesondere den vielen helfenden Händen und vor allem den Gewerbetreibenden aus dem Ort dankte, die mit Sach- und Guscheinspenden die Tombola unterstützten. (ko)


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