Marco Gruemmer

Rallye Dakar, Etappe 9: erlebnisreicher Tag für DvZ

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Schleife um Wadi ad-Dawasir mit vielen schmalen Pfaden, Dünenquerungen und Sandpisten. Foto: MCH Photo

Schleife um Wadi ad-Dawasir mit vielen schmalen Pfaden, Dünenquerungen und Sandpisten. Foto: MCH Photo

Wadi al-Dawasir, Saudi-Arabien. Sidekick für das ohnehin schon umfangreiche Buch über die Rallye Dakar 2022 - Scheich Khalid Al-Qassimi und Dirk von Zitzewitz haben am neunten Tag in der Wüste richtig angepackt. An ihrem betagten Peugeot-Buggy, der von Abu Dhabi Racing eingesetzt wird, sprang ein Reifen von der Felge, das Duo fuhr sich deshalb an einer Düne fest und musste entsprechend graben. Dennoch blieben sie trotz dieses Zwischenspiels nur rund 23 Minuten hinter dem Tagesschnellsten. Während der Peugeot-Buggy auf Hinterradantrieb setzt, vertraut die Konkurrenz auf neu entwickelte Prototypen nach T1+-Reglement – den entsprechenden technischen Vorteil inklusive. Der Tagessieg ging einmal mehr an Vertreter dieser Zunft: Giniel de Villiers/Dennis Murphy (ZAF/ZAF, Toyota).
 
Tag neun führt über viele parallel verlaufene und teils enorm schmale Pfade, einige komplizierten Dünenquerungen und durch Wadis und Täler, in denen die Navigatoren gefragt waren. Das Ende war gebildet von schnellen Sandpisten, in denen Passagen durch Täler nur zwischenzeitlich das Tempo drosselten.
 
„Eine superschnelle Etappe, die sehr viel Spaß gemacht hat. Mit tollen Bergpassagen, Trial war dabei und coole Dünen – leider sehr weiche. Genau dort ist uns ein Reifen von der Felge gesprungen und wir haben uns an der Stelle festgefahren. Da hat uns die ‚Dakar‘ nochmal gezeigt, wer der Boss ist. Ansonsten ein super Tag“, bilanzierte Dirk von Zitzewitz nach Etappe 9 der Rallye Dakar 2022. (red/mg)


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