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Marlies Henke

Rauchmelder verhinderte Wohnungsbrand

Von außen waren keine offensichtlichen Anzeichen von Rauch, Feuer oder Brandgeruch zu sehen.

Von außen waren keine offensichtlichen Anzeichen von Rauch, Feuer oder Brandgeruch zu sehen.

Bild: Feuerwehr Scharbeutz

Scharbeutz. Am vergangenen Donnerstagabend wurde ein Vorfall in einem Hochhaus gemeldet. Ein Rauchmelder hatte Alarm ausgelöst, woraufhin aufmerksame Nachbarn sofort den Notruf wählten. Um 19.17 Uhr wurden die Feuerwehr Scharbeutz, der Rettungsdienst und die Polizei alarmiert.


Sebastian Levgrün, der Einsatzleiter, berichtete: „In einer Wohnung im ersten Obergeschoss des Hochhauses war der Rauchmelder aktiv. Von außen waren keine offensichtlichen Anzeichen von Rauch, Feuer oder Brandgeruch zu sehen.“ Die Feuerwehr öffnete die Wohnungstür und fand eine verqualmte Wohnung vor. „Das Einsatzteam drang unter Atemschutz in die Wohnung ein und konnte den Brandherd in der Küche ausmachen. Es handelte sich um brennende Gegenstände auf dem Herd. Diese wurden gelöscht, und eine Ausbreitung auf andere Möbelstücke konnte verhindert werden“, fuhr Levgrün fort.


Es befand sich keine Person in der Wohnung. Ein Sachschaden konnte dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr verhindert werden. Die Wohnung wurde belüftet, und der Einsatz konnte nach etwa einer Stunde beendet werden.


Die Feuerwehr Scharbeutz appelliert: „Jedes Mal, wenn ein Rauchmelder Alarm schlägt, sollte sofort die Notrufnummer 112 gewählt werden. In diesem konkreten Fall hätte sich das Feuer ohne rechtzeitige Intervention auf andere Einrichtungsgegenstände ausbreiten können. Daher ist es von größter Wichtigkeit, die Feuerwehr zu alarmieren, wenn ein Rauchmelder piept.“ (he/red)


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