Alexander Baltz

Stadtverordnete wählten Jan Gerthenrich zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister

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Nach der Vereidigung durch Bürgervorsteher Heinrich Holtfester zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister erhielt Jan Gerthenrich (lks.) die Ernennungsurkunde von Bürgermeister Mirko Spieckermann.

Nach der Vereidigung durch Bürgervorsteher Heinrich Holtfester zum zweiten stellvertretenden Bürgermeister erhielt Jan Gerthenrich (lks.) die Ernennungsurkunde von Bürgermeister Mirko Spieckermann.

Neustadt in Holstein. Nachdem bei der konstituierenden Sitzung der Stadtverordneten im Juni Dirk Cremer (BGN) nicht die nötige Mehrheit erhalten hatte (der reporter berichtete), ist nun ein zweiter stellvertretender Bürgermeister gefunden: Jan Gerthenrich (BGN) ist am vergangenen Donnerstagabend auf Antrag von Bündnis 90/Die Grünen in geheimer Wahl gewählt und von Bürgervorsteher Heinrich Holtfester vereidigt worden.

Außerdem stimmte das Parlament der Wahl der Mitglieder der Ortsbeiräte Rettin und Pelzerhaken zu.

Die Stadtverordnetenversammlung hat Angela Kluvetasch, Kai-Andreas Hansen, Sebastian Kloß, Jens-Peter Kluvetasch sowie Klaus Geffken, Andreas Hansen und Clemens Reichert als Mitglieder des Ortsbeirates Rettin bestätigt.

Für den Ortsbeirat Pelzerhaken wurde der Wahl der Mitglieder Sarah Pracher, Michael Opitz, Jürgen Kreft, Lars Prigge sowie Bernd Höppner, Götz Lehsten und Mirco Stein zugestimmt.

Albert Geusen-Rühle wurde aus gesundheitlichen Gründen vom Bürgervorsteher sowohl als Stadtverordneter als auch als Vorsitzender des Stadtwerkeausschusses verabschiedet. Der Bürgermeister als Gemeindewahlleiter hat als nächsten Listenbewerber Tobias Kruschke (CDU) festgestellt, der als neuer Stadtverordneter verpflichtet wurde. Zum neuen Vorsitzenden des Stadtwerkeausschusses wurde Boy Hoff gewählt.

In seinen Mitteilungen berichtete Bürgermeister Mirko Spieckermann unter anderem über weiter steigende Zahlen von Geflüchteten. Neustadt habe derzeit 610 Gefüchtete untergebracht und dafür 175 Wohnungseinheiten angemietet. Man sei zwar weiterhin in Kontakt mit Vermietern, sehe die Belastungsgrenze aber als erreicht an.

Zum Thema Munitionsräumung in der Ostsee berichtete Spieckermann vom Start eines Pilotprojektes im kommenden Frühjahr. Innerhalb von sechs Monaten werde getestet, wieviel Munition vor Pelzerhaken und Haffkrug geborgen werden kann.

Am Abend stimmten außerdem die Stadtverordneten zu, den Kontakt zu der Stadt Nischyn in der Ukraine mit dem Ziel auszubauen, eine Solidaritätspartnerschaft einzugehen. Hintergrund der Entscheidung: Durch die Zusammenarbeit des Neustädter Vereins „Ostholstein hilft“ zu Oleg Beresniev wurde Kontakt in seine ukrainische Heimatstadt Nischyn hergestellt. Über den direkten Kontakt können bedarfsorientierte Projekte umgesetzt und zum Großteil über Bundesmittel finanziert werden. (ab)


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