Alexander Baltz

Tag der Seenotretter findet online statt

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Der neue Seenotrettungskreuzer SK 40, die künftige „Hamburg“, ist die jüngste Rettungseinheit der DGzRS. Auch er wird am Tag der Seenotretter virtuell zu besichtigen sein. (Foto: Flying Focus, Herman IJsseling)

Der neue Seenotrettungskreuzer SK 40, die künftige „Hamburg“, ist die jüngste Rettungseinheit der DGzRS. Auch er wird am Tag der Seenotretter virtuell zu besichtigen sein. (Foto: Flying Focus, Herman IJsseling)

Neustadt in Holstein/Grömitz. Den Tag der Seenotretter begeht die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in diesem Jahr ausschließlich virtuell. Vor mehr als 20 Jahren hat sie ihn ins Leben gerufen. Seitdem begehen die Seenotretter diesen Tag eigentlich mit zahlreichen Veranstaltungen auf ihren 55 Stationen an Nord- und Ostsee am letzten Sonntag im Juli. Wegen der Corona-Pandemie ist 2020 alles anders: In diesem Jahr können Freunde und Förderer nicht auf den Rettungseinheiten begrüßt und keine Gespräche zwischen Besuchern und Besatzungen ermöglicht werden.
 
Daher wird der Tag der Seenotretter am Sonntag, dem 26. Juli ausschließlich online stattfinden unter www.seenotretter.de/tds.
 
 
Die Seenotretter kommen virtuell zu den Menschen nach Hause. Freiwillige und fest angestellte Seenotretter stellen in selbst gedrehten Videos ihre Tätigkeiten, ihre Station oder ihr Schiff vor; es gibt also auch lokale Eindrücke aus der Lübecker Bucht von den Stationen Neustadt, Grömitz, Travemünde und aus dem Trainingszentrum. Per Smartphone, Tablet oder PC kann jeder einen eigenen Rundgang über die Stationen unternehmen. Die Einblicke, die die Seenotretter in ihre Arbeit geben, gehen weit über das hinaus, was sonst an einem Tag der Seenotretter auf der Station zu sehen ist:
 
Wie kommen die freiwilligen Seenotretter auf der autofreien Insel Langeoog zu ihrem Boot? Wie läuft ein gemeinsamer Rettungseinsatz der Einheiten aus Travemünde und Neustadt in Holstein ab?
 
Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es am 26. Juli.
 
Neues Rettungsschiff für Grömitz: Die inzwischen fünfte Rettungseinheit der 28-Meter-Klasse (SK 41) wird im Rahmen der notwendigen ständigen Modernisierung der Rettungsflotte auf der Station Grömitz die „Hans Hackmack“ ablösen. Diese wiederum soll künftig ohne feste Station immer dort zum Einsatz kommen, wo andere Seenotrettungskreuzer vertreten werden müssen, zum Beispiel während turnusgemäßer Generalüberholungen. Die Taufe ist für den Jahreswechsel 2020/2021 geplant. (red/ab)


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