Alexander Baltz

Wann startet der Tourismus?

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Archivbild aus dem vergangenen Sommer: Tourismusminister Bernd Buchholz lobte im Beisein von TALB-Vorstand André Rosinski (re.) das Strandampel-System zur elektronischen Besucherlenkung.

Archivbild aus dem vergangenen Sommer: Tourismusminister Bernd Buchholz lobte im Beisein von TALB-Vorstand André Rosinski (re.) das Strandampel-System zur elektronischen Besucherlenkung.

Foto: Alexander Baltz

Landrat und Projektverantwortliche beraten über Öffnungsperspektiven


 
Lübecker Bucht. Wann startet der Tourismus in der Modellregion der inneren Lübecker Bucht? Die Orte von Rettin bis Niendorf sind startklar, rund 300 Betriebe haben sich nach dem 9. April (Entscheidungsverkündung durch Tourismusminister Bernd Buchholz) vorbereitet und warten seitdem auf das „Go“ vom Kreis Ostholstein. Der hatte gemeinsam mit den Projektverantwortlichen wegen der gestiegenen Inzidenz die Öffnungen bereits zweimal verschoben, zunächst war der 19. April angesetzt worden, dann der 26. April (der reporter berichtete). Sind aller guten Dinge drei? Kann der Tourismus ab Samstag, dem 8. Mai starten? Darüber wird am Mittwoch (5. Mai) erneut mit Landrat Reinhard Sager beraten.
 
 
Seit vergangenem Freitag sinkt die Inzidenz im Kreis Ostholstein deutlich, war sogar einen Tag unter 60. Am 29. April hatte die Inzidenz noch bei 84,8 gelegen. Ist das das Signal für touristische Öffnungen? Die Schlei-Region und Nordfriesland sind bereits geöffnet, nun warten Büsum und die innere Lübecker Bucht auf einen festen und sicheren Starttermin. Erfolg bisher für die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht: TALB-Vorstand André Rosinski konnte erreichen, dass Hotels, Betriebe mit Innengastronomie sowie die Bereiche Ferienwohnungen und Camping gleichzeitig öffnen können, wenn es losgeht.
 
 
Mit dem Urlaub in der Modellregion geht eine intensive Teststrategie einher, bei der es darum geht, Infektionen schnell festzustellen, um Infektionsketten so zu unterbrechen. Das heißt, dass man sich bereits vor Abreise in seinem Heimatort testen lassen muss. Kinder ab 6 Jahren sind testpflichtig. Eine Anreise ist nur mit einem negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einem negativem PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) möglich. Weitere Testungen müssen nach Anreise regelmäßig alle 48 Stunden erfolgen und auch, bevor die Gastronomie besucht werden kann. Die Tests erfolgen in einem Testzentrum am entsprechenden Urlaubsort. Die Kontaktverfolgung ist Bestandteil des Modellprojektes und Bedingung für den Aufenthalt im Zeitraum des Modellprojektes. Geschäftsreisende werden wie bisher behandelt, es gibt also keine Pflicht des Negativ-Tests bei Anreise und auch keine Pflicht zur weiteren Testung vor Ort (ein negativer Test wird natürlich trotzdem bei Restaurantbesuchen benötigt). Zusatzleistungen wie gemeinschaftlich genutzte Saunen und Schwimmbäder in Unterkünften müssen auch in der Modellregion geschlossen bleiben. Massageanwendungen und Kosmetikangebote sind mit den bekannten Auflagen möglich.
 
 
An Spekulationen zum Starttermin wolle man sich nicht beteiligen, so die TALB. Gesundheit stehe in jedem Falle immer an erster Stelle. Sobald der Starttermin für die Modellregion „Innere Lübecker Bucht“ feststeht, erfahren Sie das sofort auf www.der-reporter.de oder per Push-Mitteilung in der reporter-App. (ab/red)


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