Alexander Baltz

40 Jahre Tieftauchtopf in Neustadt - Das höchste Gebäude der Stadt feierte Jubiläum

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Neustadt. Zu hohe Kosten für die Nutzung der Tauchtöpfe in Norwegen oder England zwangen die Bundeswehr schon 1964 zu konkreten Planungen für den Bau eines Tieftauchtopfes, um so den Notausstieg aus einem gesunkenen U-Boot in der Heimat trainieren zu können. Baustart war 1975, innerhalb von 30 Monaten war der 42,5 Meter hohe Turm mit einem Volumen von 1,25 Millionen Litern fertig. Rund 300.000 Tauchstunden von 13.000 Lehrgangsteilnehmern sind seit der Indienststellung am 25. März 1977 absolviert worden.
 
Wer glaubt, bei 32 Grad Wassertemperatur und um die 35 Grad Lufttemperatur sei die Ausbildung der Soldaten mehr Badespaß als Ernstfall in der kalten See, der irrt. Getaucht wird in Badehose bis zu drei Stunden, was den Körper sehr schnell auskühlen lässt.
 
Kommandeur des Einsatzausbildungszentrums Schadensabwehr Marine ist seit 2010 Kapitän zur See Mathias Metz: „Es geht um die Gesundheit von Menschenleben. Hinter der U-Boot-Rettungsausbildung, die Leistung und absolute Professionalität verlangt, stehen Menschen und ihre Schicksale. Wir sind stolz auf unsere Ausbildung. Alle sind mit Herzblut dabei und auch die Stadt Neustadt ist dem Tieftauchtopf eng verbunden“, sagte der Kommandeur beim Empfang zum 40-jährigen Jubiläum in der Offiziersmesse vergangenen Freitag auf dem Wieksberg.
 
Der Ausbildungsstandard der Deutschen Marine wird international eingefordert, berichtet Leiter der U-Boot-Rettungsausbildung Kapitänleutnant Martin Kalmring: „Über 20 Nationen haben wir in 40 Jahren hier ausgebildet, darunter aktuell auch Griechenland und Israel. Es vergeht kaum eine Woche ohne Anfragen.
 
Ständige energetische und bautechnische Modernisierungsmaßnahmen an Gebäude und Technik sorgen dafür, dass der Tieftauchtopf auch in den nächsten 40 Jahren das bleibt, was er ist: Ein wichtiger Eckpfeiler in der U-Boot-Rettungsausbildung. (ab)


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