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42 neue Wohnungen für Neustadt: Baugenossenschaft feierte Richtfest im Kiekebusch

Neustadt in Holstein. Mit dem Ziel, weiteren zeitgemäßen und geförderten Wohnraum in Neustadt zu schaffen, hat die Baugenossenschaft bereits im Juni letzten Jahres den Bau von 42 neuen Wohnungen auf ihrem Grundstück am Kiekebusch begonnen. Am vergangenen Freitag konnte mit dem Richtfest ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung gefeiert werden.

In dem 12,5-Millionen-Euro-Bau entsteht neben den Ein- bis Fünfzimmer-Wohnungen eine Begegnungsstätte mit zwei Versammlungsräumen und Küche, für alle Mieterinnen und Mieter, die einen größeren Kreis, als er in die eigene Wohnung passen würde, einladen möchten. Auch die Nutzung für Vereinstreffen oder für ein gemeinsames Angebot in der Nachbarschaft wie Strick- oder Bastelabende, soll dort möglich sein. Die Idee, eine Begegnungsstätte in den Bau zu integrieren, stammt aus der Quartiersplanung und soll, getreu dem Genossenschaftsgedanken, dem Gemeinwohl dienen.

Auch das Büro der Baugenossenschaft wird nach Fertigstellung, also voraussichtlich im Frühjahr 2027, von der Friedenseiche in den Kiekebusch ziehen.

Dass der Bedarf an sozialem Wohnraum groß ist, wird deutlich, da bereits jetzt ausreichend Bewerbungen vorliegen, um alle Wohnungen vergeben zu können. Voraussetzung ist ein Wohnberechtigungsschein, der auf Antrag beim Amt für gesellschaftliche Angelegenheiten ausgestellt werden kann, wenn bestimmte Bedingungen, die beispielsweise das Einkommen betreffen, erfüllt werden.

Die Wohnungen verfügen jeweils über einen Balkon oder eine Terrasse, haben Fußbodenheizung und Einbauküchen. Die Stockwerke sind über einen Fahrstuhl erreichbar, um den Bau möglichst barrierearm zu halten. Die energetische Versorgung werde zusätzlich auf dem neuesten Stand sein, erzählte Christoph Mehrpahl von der Baugenossenschaft, am vergangenen Freitag. Das Richtfest markiert nicht nur die Fertigstellung des Rohbaus, es sei vor allem ein Fest für die Handwerker. Und die haben bisher ganze Arbeit geleistet: Der Bau liege laut Bauunternehmer Ralf Hoffmann derzeit sogar zwei Wochen vor dem Zeitplan. Der von ihm eigens verfasste Richtspruch hob noch einmal hervor, wie wichtig der Bau von Wohnungen sei: „Da die Bauplätze auf Erden, weniger und teurer werden, (…) wird es zur Notwendigkeit, dass man in der neuen Zeit, (…) klar geplant und wohl bedacht, allseits besser nutzbar macht!“

Mit der Baugenossenschaft habe man in Neustadt einen guten Partner für sozial geförderten Wohnraum, erklärte Bürgermeister Mirko Spieckermann im Gespräch mit dem reporter. „Für die Neustädter Wohnraumentwicklung ist dieser Bau sehr wichtig. Der Bedarf und die Nachfrage sind weiterhin hoch“, erklärte er. Er betonte außerdem, dass bezahlbarer Wohnraum, der ohne Wohnberechtgungsschein beziehbar ist, für Neustadt ebenso wichtig sei. (ko)


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