Anbaden in Rettin brach alle Rekorde mit fast 400 Teilnehmenden
Rettin. Besser hätten die Bedingungen am 1. Mai beim Rettiner Anbaden nicht sein können. Ausgerechnet am ersten potenziellen Strandtag im Jahr, der die 20-Grad-Marke geknackt hatte, fand dort das traditionelle Anbaden statt. Im Gegensatz zu den klassischen Veranstaltungen am 1. Januar ging es hier weniger um die Überwindung, sondern viel mehr um den Spaß und das gemeinsame Einläuten der Strandsaison als Auftaktveranstaltung für die Bade- und Strandsaison in der Lübecker Bucht.
Wobei es schon auch ein wenig Mut erforderte, bei acht Grad Wassertemperatur in die Ostsee zu steigen. Das hielt die knapp 400 Teilnehmenden jedoch nicht ab, sich pünktlich um 14 Uhr, bunt verkleidet und bestens gelaunt, in die Fluten zu stürzen. Eine beliebte Taktik war „kurz und schmerzlos“, also schnell reinrennen, untertauchen und ebenso zügig wieder raus. Andere verweilten länger im Wasser, schwammen eine kleine Runde oder trafen sich für Selfies und Gruppenfotos oder zum Schnacken auf der ersten Sandbank.
Begleitet wurde das Event von Stimmungsmacher Florian Stolz, der mit lockeren Moderationen und tanzbaren Partyhits auf das Anbaden einstimmte. Hinterher gab es für alle, die mitgemacht hatten noch Geschenke von der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht, eine Urkunde sowie leckere Fischbrötchen von der Düne 56 in Rettin. Auch die Preisverleihung für das beste Kostüm durfte nicht fehlen. Hier räumten die „Köchinnen“, als Drittplatzierte, „Biene Maja“ auf dem zweiten Platz und die Gruppe „M&M‘s“ auf Platz eins ab. Die Erstplatzierten bekamen den stylischen Wanderpokal aus Glas und dürfen im nächsten Jahr in der Jury neben Neptun, Bürgermeister Mirko Spieckermann und Bürgervorsteher Heinrich Holtfester über die besten Kostüme entscheiden.
Abschließend waren sich André Rosinski und Frans Ijben von der Tourismus-Agentur Lübecker Bucht einig: „Besser hätte es nicht laufen können. Es war der perfekte Tag zum Anbaden in Rettin.“ (ko)

Start in die Spielzeit 2026/27 mit neuem Programm von „Theater in der Stadt“

Zeitzeugeninterview im Livestream - Autorin und Holocaust-Überlebende Renate Aris spricht gegen das Vergessen

Strandkörbe vom Badestrand entwendet



Zurück
Nach oben












