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Dahme investiert in Neuverrohrung der Dahmer Au

Dahme. Dahme zieht Konsequenzen aus den Erfahrungen vergangener Starkregenereignisse: Mit einer umfangreichen Baumaßnahme soll der Ort künftig besser vor Überschwemmungen geschützt werden. Die Arbeiten werden über mehrere Jahre umgesetzt. In der vergangenen Woche konnte bereits der dritte von insgesamt sechs Bauabschnitten abgeschlossen werden. Hintergrund der Maßnahmen ist unter anderem ein außergewöhnlicher Starkregen im Jahr 2007. Damals kam es besonders im Bereich des Sportplatzes sowie entlang der Allee zu erheblichen Überschwemmungen. Die innerörtliche Verrohrung war den plötzlich auftretenden Wassermengen nicht gewachsen. Straßen, Grünflächen und angrenzende Bereiche standen zeitweise unter Wasser. Nach Angaben der Gemeinde spielt dabei auch die zunehmende Versiegelung von Flächen im Ort eine Rolle.

Mit der Modernisierung und Erweiterung der Entwässerungsanlagen soll Dahme künftig deutlich besser auf vergleichbare Wetterlagen vorbereitet sein. Die Maßnahmen bringen allerdings erhebliche Kosten mit sich. Bürgermeisterin Stefanie Friedrich-Suhr hatte deshalb gemeinsam mit der Gemeindevertretung in zahlreichen Sitzungen über die Notwendigkeit der Neuverrohrung beraten.

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist bereits in Planung: Der Wasser- und Bodenverband möchte im Herbst am Kellenhusener Weg ein zusätzliches Retentionsbecken bauen. Dort soll Regenwasser künftig zwischengespeichert und kontrolliert abgeleitet werden, um das Kanalnetz der Gemeinde zusätzlich zu entlasten. (red)


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