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Weitere AED-Feuerwehr nimmt ihren Dienst auf

Kai Frehse (Vorsitzender Brandschutzausschuss), René Konietzny (stellvertretender Ortswehrführer), Chris Mohrhagen (Rettungsdienst Holstein), David Siegmund (Ortswehrführer), und Jörg Fock (2. stellvertretender Bürgermeister) (Mitte von lks.) mit Kameraden der Feuerwehr Scharbeutz.

Kai Frehse (Vorsitzender Brandschutzausschuss), René Konietzny (stellvertretender Ortswehrführer), Chris Mohrhagen (Rettungsdienst Holstein), David Siegmund (Ortswehrführer), und Jörg Fock (2. stellvertretender Bürgermeister) (Mitte von lks.) mit Kameraden der Feuerwehr Scharbeutz.

Bild: hfr

Scharbeutz. Die Feuerwehr Scharbeutz erweitert die Reihe der AED-Feuerwehren in Ostholstein. Seit dem ersten Mai kann sie bei dem Einsatzstichwort „Reanimation“ als Ersthelfer mit ausrücken und die lebensrettende Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes übernehmen, sollte dieser im Einzelfall einen längeren Weg zum Einsatzort haben. Damit wird die therapiefreie Zeit des Patienten verkürzt und die rettungsdienstliche Versorgung in der Gemeinde weiter gestärkt.

Aktuell stehen 18 Einsatzkräfte aus der Einsatzabteilung der Feuerwehr Scharbeutz für diesen Fall bereit. Sie verfügen über eine erweiterte Ausbildung mit Erste-Hilfe-Grundlagen und einen Kurs für lebensrettende Sofortmaßnahmen. In den kommenden Monaten werden sieben weitere Feuerwehrangehörige geschult, um die Personalstärke in dem Bereich zu erhöhen.

Im Einsatzfall fahren ein bis zwei speziell ausgebildete Einsatzkräfte direkt von ihrem jeweiligen Aufenthaltsort zum Einsatzort. Parallel rückt ein Fahrzeug vom Feuerwehrgerätehaus mit einem automatisierten externen Defibrillator (AED) aus. So kann frühzeitig mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden - ein entscheidender Faktor für das Überleben von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand.

Die neue Struktur ist ein wichtiger Baustein in der Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst. Sie ergänzt die Maßnahmen der Rettungsdienst Holstein AöR und trägt dazu bei, die Überlebenschancen bei Reanimationen, gerade in ländlichen und abgelegenen Bereichen, deutlich zu verbessern. (red)


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