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Auflösung des Orgelbauvereins

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Die Vorstandsmitglieder des Orgelbauvereins mit Bürgermeister Voigt und Pastor Gruben.

Die Vorstandsmitglieder des Orgelbauvereins mit Bürgermeister Voigt und Pastor Gruben.

Oldenburg. (bu) Nach dem Neubau der Orgel und der Übergabe aller Spendengelder an die Kirche folgt jetzt die Auflösung des Orgelbauvereins.
Mit dem Bau der hervorragenden neuen Orgel und mit der Übergabe aller seit 2012 eingeworbenen Orgelspenden an die Kirche, hat der Orgelbauverein Oldenburg seine satzungsmäßigen Zwecke und Pflichten voll erfüllt. Die Mitgliederversammlung des Vereins hat daher am 30. Januar 2019 auf Vorschlag des Vorstandes beschlossen, den Orgelbauverein an diesem Tage aufzulösen.
Das teilten die Vereinsvorsitzenden Dr. Rolf Olderog und Helmut Schwarze der Presse mit. Olderog hat auch bereits das Registergericht beim Amtsgericht Lübeck und das zuständige Finanzamt in Lübeck unterrichtet.
Olderog konnte auf der besonders gut besuchten Mitgliederversammlung als Ehrengäste die Bürgervorsteherin Susanne Knees, Bürgermeister Martin Voigt sowie die Pastoren Andreas Gruben und Ulf Teichmann begrüßen.
In seinem Grußwort für die Stadt Oldenburg lobte Bürgermeister Voigt das jahrelange intensive Bemühen des Orgelbauvereins und des Vorsitzenden Rolf Olderog, in der Oldenburger Bevölkerung Spenden und andere finanzielle Zuwendungen für den dringend gewünschten Neubau einer Orgel in Oldenburg einzuwerben. So sei es möglich geworden, mit dem Geld des Vereins und mit kirchlichen Rücklagen eine fantastische neue Orgel zu bauen. Auch die Stadt sei darauf sehr stolz.
Pastor Gruben würdigte die erfreulichen Auswirkungen der neuen Orgel auf die Gottesdienste und auf das gesamte kirchliche Leben. Er dankte sehr herzlich dem Orgelbauverein, dem Vorstand und dem Vereinsvorsitzenden.
In sehr persönlichen Worten würdigte Helmut Schwarze Olderogs Tätigkeit als Vereinsvorsitzender. Vor allem seine Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für den Orgelneubau verdiene hervorgehoben zu werden. Dr. Olderog sei der Motor des Orgelbauvereins gewesen.
Einen Höhepunkt des Tages erlebten die Versammlungsteilnehmer gleich zu Beginn der Veranstaltung. Auf Einladung von Matthias Voget versammelten sich alle Teilnehmer in der Kirche auf der Empore vor der Orgel. Sie konnten von außen und auch beim Blick ins Innere das Orgelbauwerk studieren. Der Organist Matthias Voget erklärte zunächst äußerst interessante Details der neuen Orgel und demonstrierte dann an vielen Beispielen die faszinierende Fülle musikalischer Möglichkeiten des hochmodernen Instruments.
Im weiteren Programm schilderte Rolf Olderog im Rückblick auf die sechs Jahre der Vereinstätigkeit, wie harmonisch und reibungslos die Zusammenarbeit aller Vorstandsmitglieder stets erfolgt sei. Das habe zum Erfolg der Arbeit wesentlich beigetragen. Er lobte die hochverdienten acht Persönlichkeiten des Vorstandes. Diese exzellente Mannschaft sei für den Verein und für die Kirche ein wahrer Glücksfall gewesen.
Bei dem anschließenden geselligen Beisammensein freuten sich Mitglieder und Gäste in gelöster Stimmung und bei köstlichem Orgelwein über das Glück, das Oldenburg mit dem Orgelbauverein, mit dem Organisten Matthias Voget und mit der großen alle Erwartungen weit übersteigenden Spendenbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger gehabt habe.
Dem Vorstand des Orgelbauvereins gehörten als Mitglieder an:
Gerd Ernst, Bauingenieur und Bauexperte; Dr. Sievert Karsten Frank, Arzt i. R. und Schriftsteller; Frank Gabriel, Realschulrektor a. D., Schatzmeister; Margret Kasper, Lehrerin a. D., Ideengeberin für Vereinsaktivitäten; Susanne Knees, Juristin und Bürgervorsteherin; Dr. Rolf Olderog, Jurist. Ehemals Landtagsabgeordneter und Bundestagsabgeordneter; Matthias Voget, Kirchenmusiker, Organist; Helmut Schwarze, ehemals Bürgervorsteher und Ältermann der Oldenburger Gilde; Unvergessen: Klaus Schumann, ehem. Offizier der Bundeswehr, sehr geschätzter, leider verstorbener Vorstandkollege.
Verantwortlich: Rolf Olderog und Helmut Schwarze


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