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Reporter Eutin

Startklar für das Schützenfest Pfingstversammlung der Oldenburger Gilde im Schützenhof

Oldenburg. (sg/mc) Der Auftakt folgte einem alten Ritual. Zu Beginn der Pfingstversammlung der Oldenburger St. Johannis Toten- und Schützengilde am 14. Mai ließ der Eerst Öllst Uwe Wolters die Gilde-Majestät Henning Höper hochleben und begrüßte die Anwesenden im Schützenhof mit der Frage: „Wüllt Ji dit Johr Gill fiern?“ Die traditionelle Antwort des Saals lautete: „Nein.“

Es folgte eine Getränke-Pause, ehe Wolters die Frage wiederholte und die Gildebrüder sie schließlich bejahten. Die Pfingstversammlung konnte bei geöffneter Lade ihren Lauf nehmen. In der Lade, einer alten Holztruhe, befinden sich die „Reliquien“ der 1192 gegründeten Vereinigung. Solange das Behältnis geöffnet ist, haben sich die Gildebrüder entsprechend der Beliebung zu verhalten.


Zu besprechen hatten die Oldenburger Zylinderträger diesmal mehrere wichtige Punkte: Es ging um den Aufbau des Gildezeltes, den Aufbau in der Sporthalle, die Sicherheit der Schießwettbewerbe, den Brandschutz, die Marschrouten der Festumzüge, die Fertigstellung des Gildevogels und den Ablauf des Gilde-Montags und -Dienstags (19. und 20. Juni). Für das leibliche Wohl wird es diesmal erstmals einen Food-Truck geben, der das kulinarische Angebot im Schützenhof und Keglerheim ergänzt.
Zudem soll es einen Stand mit Süßigkeiten und Crêpes geben. Neu kommt auch ein Kinderkarussell hinzu. Für die insgesamt 37 Neumitglieder der Gilde gab es vor der Versammlung eine Führung im Wallmuseum. Im Schützenhof rief der 3. Ältermann Willi Horn die neuen Gildebrüder namentlich und in Dreier-Gruppen auf und bat sie nach vorne. Der 2. Ältermann Karsten Prokoph ermunterte die neuen Gildebrüder, sich den Anwesenden kurz vorzustellen. Anschließend überreichten Karsten Prokoph und Gildeschreiber Walfried Denker den Neuen jeweils eine Begrüßungsurkunde, Mitgliederplakette, Satzung / Beliebung und eine Festschrift von 2017. Insgesamt sind 31 Gildebrüder und sechs Gildeschwestern eingetreten.


Der 1. Revisor Hans Musehold erläuterte die Kassensituation und ließ den Vorstand entlasten. Die Stadtfahnenträger Frank Knees, Matthias Newe und Christian Theede übergaben ihre Ämter an Jan Stark, Jan-Christian Thode und Clemens Waschik. Major Bernd Schultz bedankte sich bei den scheidenden Leutnants Tim Barez, Jens Corleis, Ulli Weinert und Frank Wichelmann und bescheinigte ihnen, jahrelang vorbildliche Arbeit geleistet zu haben. Der scheidende Leutnant Frank Wichelmann stiftete der Gilde als Dank für seine schöne Leutnantszeit einen neuen Leutnantshut und ein Paar neue Schulterklappen. Als Nachfolger der scheidenden Leutnants wurden die Gildebrüder Patrick Klüver, Felix Prokoph, Johann Henrik Röper und Bernd Wolters gewählt.


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