

Oldenburg in Holstein (jb). Großer Erfolg für die Werkbank des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums: Das Team gewann das Landesfinale des TüftelEi-Wettbewerbs.
Bei diesem Wettbewerb bestand die Aufgabe darin, aus Kupferdraht ein Fahrzeug zu konstruieren, das ein Ei möglichst weit transportieren kann. Alle Fahrzeuge mussten von einer Rampe starten und dabei innerhalb einer einen Meter breiten Fahrbahn bleiben. Bewertet wurden neben der zurückgelegten Strecke auch die Konstruktion, die Kreativität sowie die Präsentation der Teams.
Die besondere Herausforderung bestand darin, die Naturgesetze für sich zu nutzen und Probleme wie Reibung, Schwerkraft und die Geradeausfahrt zu meistern.
Nach dem Sieg im Regionalentscheid qualifizierte sich die Werkbank für das Landesfinale, bei dem die 14 besten Teams aus ganz Schleswig-Holstein gegeneinander antraten. Nach vielen Stunden des Tüftelns und Testens reiste das Team voller Vorfreude, aber auch mit dem nötigen Selbstvertrauen nach Rendsburg.
Vor Ort wurden letzte Vorbereitungen für die Präsentation getroffen und das Fahrzeug noch einmal sorgfältig eingestellt. Im ersten Wertungslauf verließ die „Rennmaus“ jedoch vorzeitig die Strecke. Nach einer erneuten Ausrichtung des Fahrzeugs durch das „magische Händchen“ des Mäuseflüsterers gelang im zweiten Lauf die Überraschung: Die Rennmaus verdoppelte ihre Leistung aus dem Regionalentscheid und erreichte mit 14 Metern eine neue Bestmarke. Die herausragende Fahrt und das einmalige Konstruktionskonzept sicherten der Werkbank schließlich den Sieg. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, einen besonderen Wettbewerb mit vielen spannenden Momenten erlebt zu haben.Voller Stolz und mit einem Preisgeld von 200 Euro für zukünftige Projekte trat das Team die Heimreise nach Oldenburg in Holstein an.




