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Grebin blüht was... Stippvisite kleiner Nachwuchsgärtner an der alten Mühle

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Maxi und Gunnar, die pfiffigen Nachwuchsgärtner vom Kindergarten „Die kleinen Strolche“ haben auf ihrem Beet die ersten Radieschenblätter entdeckt und sind mächtig stolz auf das Ergebnis. Die zünftige Ernte darf also in absehbarer Zeit schon mal eingeplant werden.

Maxi und Gunnar, die pfiffigen Nachwuchsgärtner vom Kindergarten „Die kleinen Strolche“ haben auf ihrem Beet die ersten Radieschenblätter entdeckt und sind mächtig stolz auf das Ergebnis. Die zünftige Ernte darf also in absehbarer Zeit schon mal eingeplant werden.

Grebin (los). Grebin blüht aufund darauf freuen sich vor allem kleine Bewohner der Gemeinde. Spätestens wenn die „Kalte Sophie“ sich Mitte Mai verzogen hat, sollte das Pflanzenwachstum einsetzen. „Die kleinen Strolche“ des Grebiner Kindergartens in Görnitz warten schon ganz ungeduldig auf erste Ergebnisse. Radieschen und Ringelblume, Erbsen und Puffbohnen haben die Kinder auf Initiative von „Müllerin“ Tina Benz gepflanzt. Erdbeerpflänzchen, Sämereien und andere Setzlinge wurden zur Verfügung gestellt, manches haben die Kinder auch selbst ausgesucht und mitgebracht. Schon zu Monatsbeginn haben die 22 Kinder ihren grünen Daumen auf die Probe gestellt, mit Unterstützung ihre kleinen Beete an Grebins Wahrzeichen, der alten Windmühle Wagria vorbereitet und vorsichtig ihr Saatgut in die obere Erdschicht gebracht. Der Gedanke der Nachhaltigkeit auch rund um das Thema Lebensmittelgewinnung stehen hinter dem Projekt.. Nach dem Motto „Früh übt sich“ wurden die Kind gerechten Minigärtchen angelegt. Nun wird das Wachstum auf dem Mühlenberg gespannt weiter verfolgt. Bei der ersten Stipp- und Kontrollvisite der jungen Nachwuchsgärtner Ende April zeigen sich nur vereinzelt ein paar grüne Spitzen. Das Kraut will noch nicht so recht auflaufen. Zwar lässt sich die Sonne an diesem Tag zwischendurch blicken, doch um die Mühle pfeift ein kalter Wind - kaum zu glauben, dass hier irgendwann eine Ernte bevorstehen soll. Es sieht noch ein bisschen langweilig auf den Pizzateller großen Beeten aus, die mit einem bunten Stab und einem ausgedienten Kinderschuh darauf jedem der beteiligten Kinder in Erinnerung ruft, welches „ihr“ persönliches Stückchen Kulturland ist. Zu tun ist darauf vorläufig aber noch nichts. Das kann sich mit den nächsten warmen Tagen allerdings schnell ändern. Zumal manches Wildkraut die bemerkenswerte Eigenschaft besitzt, im Wachstum stets eine „Nasenlänge“ voraus zu sein und die kultivierte Konkurrenz an Ort und Stelle zu verdrängen. „Deshalb planen wir, hier regelmäßig vorbei zu schauen“, erklärt Gruppenleiterin Silke Jensen. „Auch die Eltern besuchen mit ihren Kindern zwischendurch den Platz und werden mit ihnen die Entwicklung der Pflanzen verfolgen.“ Wenn alles gut geht, dürfen sich die Kinder im Sommer über blühende Kapuzinerkresseranken freuen, deren Blätter und Blüten essbar sind, Schmetterlinge an großen Sonnenblumenblüten zählen und Gemüse und Kräuter ernten. „Ich glaube, dass dieses Projekt den Kleinen nicht nur ein großes Aha-Erlebnis bringt, sondern auch das Bewusstsein für gesunde Lebensmittel fördern wird“, ist Tina Benz überzeugt. Zum Spielen und Toben ist der Platz sowieso wunderbar geeignet, befinden die Kinder, die mit Energie um das historische Bauwerk herumsausen. Danach schmeckt das Butterbrot-Picknick in der Frühlingssonne umso besser.



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