Reporter Eutin

Mit „DEM“ Thema der Zukunft in die Zukunft

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Sarah Henning (l.) und Marrit Bähr sind gespannt auf den ersten „Klimalotsentag“. Steffi Auer natürlich auch, aber die war gerade in Urlaub, als das Foto entstand.

Sarah Henning (l.) und Marrit Bähr sind gespannt auf den ersten „Klimalotsentag“. Steffi Auer natürlich auch, aber die war gerade in Urlaub, als das Foto entstand.

Preetz (kud). Wer kennt das nicht? Nachdem der Wocheneinkauf für die Familie im Kühlschrank verstaut ist, bleibt ein Haufen Plastikmüll im „Gelben Sack“ übrig. Das ist noch nicht alles. Achtlos wird zu Niedrigstpreisen erstandene kaum getragene Kleidung im Kleidercontainer an der Straße versenkt, um Platz für neue Billigware aus Niedriglohnländern zu schaffen. Ein Kreislauf, der künftig so nicht mehr funktionieren darf, finden drei junge Frauen in Preetz, die jetzt die Jugend ins Boot holen wollen. Die Jungen sollen „Klimalotsen“ werden und als solche als Multiplikatoren in die Welt der Gleichaltrigen und der manchmal schon etwas trägen „Alten“ starten.
Am Sonnabend, 23. Juni, um 10 Uhr geht es los. Da treffen sich die engagierten jungen Leute bis 17 Uhr in den Räumen der evangelischen Jugend am Kirchplatz 9. Dieser Tag ist eine Art „Versuchsballon“ für Jugendliche, die bereits in der Verbandsarbeit aktiv sind. Sie müssen, um weitere Nachweise für ihre Befähigung als Jugendgruppenleiter zu erbringen, regelmäßig Fortbildungen besuchen.
Genau dies machen sich drei Frauen zu Nutze, die all ihre Hoffnungen in die Jugendlichen als Multiplikatoren setzen. Es sind: Marrit Bähr, Klimaschutzmanagerin der Stadt Preetz, Sarah Henning, hauptamtliche Jugendmitarbeiterin der evangelischen Kirche und Steffi Auer, Bildungsreferentin des Jugendpfarramtes Preetz.
Sie wollen ihren jugendlichen Teilnehmern an diesem „Pilottag“ das Problem „Umweltprobleme“ mit einem Blick weit über den Tellerrand näherbringen. Theoretisch weiß inzwischen jeder, dass die gut situierten Länder der Welt den größten Schaden verursachen und die „armen“ Länder dies auszubaden haben. Beispiel Textilindustrie. In Afrika gehen ganze Fabriken, in denen Menschen arbeiten, die mit dieser Arbeit ihre Familien ernähren, in Konkurs, weil die „reichen“ Länder ihre Kleidung entsorgen und diese dann auf direktem Wege auf afrikanischen Märkten vermarkten.
Mit theoretischem neuen Wissen, das an praktischen Arbeitsbeispielen vertieft wird, sollen die jungen Teilnehmer erste Handwerkszeuge an die Hand bekommen für Argumentationsketten gegenüber noch nicht sensibilisierten Konsumenten. „Wenn der Projekttag den von uns gewünschten Erfolg hat, wird es diese Fortbildung, dann aber vertieft und an zwei Tagen ab nächstes Jahr geben“, versprechen Marrit Bähr und Sarah Henning. Noch ist der „Klimalotsentag“ ausschließlich denen vorbehalten, die bereits in der Jugendarbeit einer Organisation tätig sind. Sollten sich aber auch viele Schülerinnen und Schüler melden, die Interesse haben, versprechen die beiden Frauen, dann werde man auch über Angebote nachdenken, deren Wissensdurst zu befriedigen.



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