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Reporter Eutin

Preetzer Punktgewinn mit dem Schlusspfiff

Traf spät zum Preetzer Remis: Maximilian Zimmermann.

Traf spät zum Preetzer Remis: Maximilian Zimmermann.

Bild: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Das war knapp Preetzer TSV. In der Fußball-Landesliga Holstein holte die Elf von Trainer Andreas Möller quasi mit dem letzten Angriff noch einen Punkt beim SV Todesfelde 2. Maximilian Zimmermann traf in der 90. Minute.
Zuvor gelang Felix Ziebell (61.) -nach einem 0:2-Rückstand- der Anschluss. Damit festigten die Schusterstädter, jeweils drei Siege, Remis und Niederlagen, Platz acht in der Liga. Trotzdem bleibt der PTSV aber-mit nur zwei Zählern Luft-im Abstiegskampf. Vorne bewegen sich Eutin und Kaltenkirchen ungeschlagen und im Gleichschritt (beide 25 Punkte) Richtung Titel.


Für Preetz geht es am 30. 9. 23 gegen den Eicholzer SV weiter. Hier geht es um 14 Uhr aufs Grün. Gespielt wurde auch in der Verbandsliga Ost. Erfreulicherweise heißt der neue Tabellenführer nach dem 10. Spieltag TSV Plön. Dieser musste aber bis zur 90. Minute im Heimspiel gegen den MTV Dänischenhagen warten, ehe Torjäger Philipp Grandt der goldene Treffer gelang. Die Plöner profitierten von der 0:2-Niederlage des SC Rönnau beim SVE Comet in Kiel. Auf dem dortigen Ostufer schossen Alban Jasari und Maurice Knutzen den bisherigen Ligaprimus von der Spitze. Gewinnen die Cometen ihre beiden Nachholspiele, so könnte der Landesligaabsteiger theoretisch die VL-Führung übernehmen. Aktuell muss sich das Team von Coach Steve Frank noch mit Position sechs zufriedengeben.


Ein herbes 0:5 in Tungendorf schluckte der TSV Selent und steckt als Tabellenvorletzter tief im Abstiesgsstrudel. Dort bleibt auch die TSG Concordia aus Schönkirchen, die ihr Heimspiel gegen den Heikendorfer SV mit 1:2 verlor. Nico Haberl (89.) traf spät zum HSV-Sieg. Vorher hatte Junus Telli die Gäste in Front geschossen, Thorge Salke ausgleichen können. Heikendorf ist nun mit vier Zählern auf die Spitze Vierter der Tabelle.


Gleich acht Tore gab es beim 5:3-Erfolg der SG Probstei über den TSV Flintbek zu bestaunen. Vier Treffer von Lennart Reinke waren mehr als der Grundstein des SG-Dreiers, für die Haris Osmanovic die fünfte Bude besorgte. Die Spielgemeinschaft schob sich damit hoch auf Platz sieben. Wichtige Siege gab es für die Kellerkinder VfB und MED aus Kiel. Der VfB siegte mit 4:1 bei der FSG Saxonia, MED fuhr ein 3:2 über Vineta Audorf ein und steht auf einem Nichtabstiegsplatz (12).


Den Sprung ganz nach oben verpasste der TSV Kronshagen, der in der Wik mit 1:2 verlor. Auch wenn die aktuelle Verbandsliga Ost mit der Plöner-Tabellenführung ein schönes Bild zeichnet, zur Wahrheit gehört leider auch: Gleich vier Teams aus unserem Umkreis Plön/Kiel stehen auf den Rängen zwölf bis fünfzehn. Der 11. Spieltag startet schon am Freitagabend ab 19 Uhr mit dem Duell TSV Selent gegen die SG Probstei. Die Hausherren müssen unbedingt punkten, Favorit ist aber die Spielgemeinschaft von 2012. Am Samstag, 30. September, geht es um 14 Uhr mit den Paarungen TSV Kronshagen vs. SVE Comet, bzw. Vineta Audorf-Concordia Schönkirchen weiter. Cordi will, muss aber beim direkten Konkurrenten auch Punkte machen. Um 15 Uhr beginnen die Matches VfB Kiel gegen den Wiker SV, SC Rönnau gegen Tungendorf, bzw. MTV Dänischenhagen gegen MED Kiel. Im letztgenannten Spiel könnte der Aufsteiger aus Kiel am MTV mit einem Dreier vorbeiziehen und auch für den VfB Kiel wäre der dritte Saisonsieg ein wichtiger Schritt in Richtung sicheres Mittelfeld. Ganz oben aber steht der Vergleich zwischen Kronshagen und Comet. Siegen die Ostufer-Jungs, so könnte man schon punktgleich mit dem Mitabsteiger sein und hat die erwähnten zwei noch zu spielenden Partien in der Hinterhand.


Am 1. Oktober reist Spitzenreiter Plön zum TSV Flintbek und der Heikendorfer SV hat Heimrecht gegen die FSG Saxonia (beide um 15 Uhr).
Vorschau Teil 2: Trotz des Feiertages am 3. 10. 23 (Tag der Deutschen Einheit) haben vier Mannschaften keine Pause. Der SVE Comet spielt gegen die FSG Saxonia und der TSV Selent hat Vineta Audorf zu Gast. Beide Duelle beginnen „um zwei“.
Kurzinfo 2. Bundesliga: Die KSV Holstein unterlag Bundesligaabsteiger Hertha BSC mit 2:3. Nach zwei frühen Gegentoren in Halbzeit eins, konnten Benedikt Pichler und Steven Skrzybski mit einem Doppelschlag (54. und 57. Minute) zwar noch ausgleichen, der Ex-Kieler Fabian Reese traf mit einem Elfmeter in der 92. Minute dann doch zum Berliner Sieg am Mühlenweg.


Handball: Am kommenden Samstag geht es für den Deutschen Meister THW Kiel zum entthronten Titelträger nach Magdeburg. Der Anpfiff beim Sport Club erfolgt um 19 Uhr und hat den Titel „Spitzenspiel“ inne. Nach den Niederlangen gegen Flensburg und Melsungen stehen die Zebras schon früh in der Saison unter Druck und dürfen eigentlich nicht verlieren. Auch wenn der SCM gegen Leipzig ein wenig schwächelte, bleibt er leichter Favorit in diesem Duell der Handballriesen.


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