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50. Jubiläum des 24-Stunden-Segelns

Heikendorf/Mönkeberg (kas) Am zweiten Juni-Wochenende fand wieder das 24-Stunden-Segeln statt. Zwei Nachbarclubs an der Kieler Förde sind die Gralshüter dieser Leidenschaft, - und das nicht erst seit gestern! Die Veranstaltung der Möltenorter Seglerkameradschaft (MSK) und der Wassersportvereinigung Mönkeberg (WVM) feiert dieses Jahr sein 50. Jubiläum! Und eine wechselvolle Geschichte des 24-Stunden-Segelns, auf das sie mit Stolz zurückblicken. Zu Anfang gab es einen „Rund um Tonnen-Kurs“, dann folgte in den Achtzigern das 24-Stunden-Segeln. Auch die Technik hat bei der Auswertung Einzug gehalten. War es vorher mit der Auswertung der Postkarten und Stempel der angelaufenen Häfen, sowie der zurückgelegten Meilen sehr umständlich, so wurde vor vier Jahren das Trackingsystem eingeführt.
Dieses System zeichnet die aktuelle Geschwindigkeit und den gefahrenen Kurs auf. Wer über Internet verbunden war, und sich mit der entsprechen APP eingeloggt hatte, konnte auf dem Smartphone die Route aller Teilnehmer verfolgen. Start war am Freitag um 19 Uhr vor dem Yachthafen Möltenort. Insgesamt nahmen 24 Boote, aufgeteilt in vier Gruppen, daran teil. Die Eigner kamen auch aus Schilksee, Laboe, Kiel und einer sogar aus Stralsund. „Die Windverhältnisse waren optimal“, sagte Frank Krupinska von der Wettkampfleitung. „Windstärke vier bis fünf bei WSW-Wind, nur draußen auf der offenen Ostsee könnte es ein wenig mehr auffrischen“. Der Start war geglückt und alle Schiffe kamen aus der Heikendorfer Bucht bei herrlichem Sonnenschein Richtung Friedrichsort. Die Sieger standen nach der Auswertung fest. Das ist das Ergebnis in den einzelnen Klassen: Den Gesamtsieg holte sich Ralf Frerix in der Gruppe drei. Den Junior´s – Cup konnte Fiete Quaschner für sich verbuchen, Eiko Thiessen erhielt den Marstalpreis und Kai Hoffmann-Wülfin erhielt die rote Laterne. Der Wanderpreis „Senior´s Cup“ in Form eines Gehstocks ging in diesem Jahr an Thomas Jung. „Alles in Allem war es eine großartige Wettfahrt, die sehr viel Spaß gemacht hat“, so die Verantwortlichen der beiden Clubs WVM und MSK.

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