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Holstein macht Machino-Verpflichtung perfekt Störche starten in Brauschweig - schon am 4. Spieltag geht es „auf Schalke“

Viele neue Gegner für den Preetzer TSV (hier Julius Zimmermann).

Viele neue Gegner für den Preetzer TSV (hier Julius Zimmermann).

Bild: D. Freytag

Kreis Plön (dif). So langsam starten die Ligen in ihre Vorbereitungen. Besonders in Kiel am Mühlenweg bei der KSV Holstein muss nun die Mannschaft stehen, beginnt die neue Serie doch schon am 28. Juli 2023.
Einen Tag nach dem Ende der Kieler Woche 2023 überraschte die KSV mit der Verpflichtung von Torhüter Marcel Engelhardt. Der 30-jährige kommt vom FSV Zwickau aus der 3. Liga in die Landeshauptstadt und war unter anderem beim VfB Lübeck und dem Hamburger SV aktiv. Für ihn ging Tim Schreiber, dessen Leihe um ein Jahr auf eigenen Wunsch verkürzt wurde, zwar zurück zu RB Leipzig, um gleich danach an den 1. FC Saarbrücken weitergereicht zu werden.
In Kiel wäre bei den Zweitligaspielen nur ein Platz auf der Tribüne in Frage gekommen. Der Neuzugang in Holstein-Kasten ist quasi eine 1:1-Kopie zu Ex-Keeper Robin Himmelmann, mit dem die Kieler nicht verlängerten. Sicherlich eine gute Verpflichtung, wo man als einfacher Fan aber auch ein wenig die Stirn runzeln muss.

Jubel kam hingegen einige Tage später auf, als der Verein die endgültige Vertragsunterschrift des japanischen Nationalspielers Shuto Machino bekanntgab. Ein echter Hoffnungsträger für den Angriff. Allein der Name des Asiaten (freie Fanübersetzung: “Schuss Maschine“) birgt diese Zuversicht. Hier scheint der sportlichen Leitung ein echter Kracher gelungen zu sein.
Natürlich hofft man, dass auch alle weiteren Einkäufe von Sportchef Uwe Stöver zünden und auch die Abgänge (Wriedt, Arslan, eben Himmelmann, Mühling, Thesker, Korb…) sich als sinnvoll erweisen werden.
Aktuell muss man sich aber wohl auf eine ungewisse Spielzeit einstellen. Da soll weiter die Verpflichtung von Tom Rothe aus Dortmund helfen, ein vielversprechendes Talent, dass die KSV in Sachen Linksverteidiger an Land gezogen hat. Nun muss er sich in der 2. Bundesliga beweisen, was man ihm von Vereinsseite auch zutraut.

Auf jeden Fall sollte man dem runderneuerten Kader der Störche eine Chance geben, auch wenn einige Fragezeichen bleiben. Los geht es in Liga zwei am 30. Juli 2023 mit dem Match bei Eintracht Braunschweig. Eine Woche später stellt sich das neue Team dann im Heimspiel gegen Greuther Fürth seinen Anhängern vor. Nach einem weiteren Kick auf dem eigenen Grün gegen den FC Magdeburg reisen die Störche nach Gelsenkirchen und messen sich mit Erstligaabsteiger und Aufstiegsfavorit Schalke 04. Ein, von den Konkurrenten her, durchwachsener Start in die Serie 2023/24.

In einem weiteren Test schlug die Rapp-Elf Weiche Flensburg mit 1:0. Zuvor hatte das Team den SSV Rantzau klar mit 9:0 besiegt.
Landesliga: Nachdem die Landesliga Mitte Geschichte ist, wurden viele Vereine kräftig durcheinander gewirbelt. So muss der Preetzer TSV in der Landesliga Holstein antreten und hat keine Duelle mehr mit Teams aus dem Raum Kiel.
Stattdessen gehen viele Fahrten nun in die „Ecken“ Lübeck, Segeberg oder Ostholstein.

Die LL Holstein spielt - nach vorläufiger Einteilung - mit folgenden Mannschaften die Saison 2023/24: Eichholzer SV, Phönix Lübeck, Rapid Lübeck, Preetzer TSV, SSC Hagen-Ahrensburg, SV Eichede 2, Eutin 08, TSV Seeretz, TSV Pansdorf, Ratzeburger SV, SV GW Siebenbäumen, Kaltenkirchener TS, SV Henstedt Ulzburg, SV Todesfelde U23, TSV Heiligensteden und dem TSV aus Lägersdorf.
Richtige Begeisterung dürfte hier beim PTSV nicht aufgekommen sein. Besser hat es da der TSV Klausdorf getroffen, der nun in der Landesliga Schleswig startet. Dort misst er sich mit Aufsteiger Rot Schwarz Kiel, Eidertal/Molfsee, dem TSV Altenholz, dem Husumer Sport Verein, SV Dörpum, SV Frisa 03, dem TSV Rantrum, dem Gettorfer SC, dem TSV Osterrönfeld, der SG Eckernförde/Fleckeby, TuS Rotenhof, sowie IF Stjernen Flensborg.
Auch hier viele neue Gesichter und Gegner, aber auch kurze Wege nach Kiel, Eidertal oder Altenholz. Wir werden die Auftritte der Klausdorfer, die des PTSV und von RS Kiel in den kommenden Wochen begleiten, schauen aber auch, wie sich der Heikendofer SV und der SVE Comet Kiel in der Verbandsliga machen.
Beide treffen auf viele alte Bekannte. Gleich neun Mannschaften aus dem Kieler Verband haben sich dort gefunden. Unter anderem spielt das Abstiegsduo gegen den VfB Kiel, Concordia Schönkirchen oder den Wiker SV, der im Vorjahr nur knapp den Sprung in die Landesliga verpasst hatte.
Mit dabei sind aber auch der TSV Plön und die Mitabsteiger aus Tungendorf und Kronshagen. Eine Rückkehr in die Landesliga ist also weder für den HSV, noch die Cometen ein Selbstläufer, auch wenn man beide zu den Favoriten zählen wird.

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