

Schönberg (t). Mit einem umfassenden Eckpunktepapier hat der Schulverband Probstei seine Umsetzung des Rechtsanspruches des offenen Ganztages beschlossen.
Bereits seit 20 Jahre bestehen Hort und die Schülerbetreuung und damit viel Erfahrung in der Umsetzung der Nachmittags- und Ferienbetreuung. „Dabei setzen wir auf unser bewährtes Personal“, so Verbandsvorsteher Lutz Schlünsen. Dieses werde bei einer steigenden Nachfrage ergänzt.
Der Schulverband hat drei Modelle entwickelt, die Früh- und Nachmittagsbetreuung einschließlich Ferienbetreuung für 8 aber auch für 9 Stunden ermöglichen. „Wir bieten aber auch Eltern Angebote, die nur bis 14 Uhr und ohne Ferienbuchung die Angebote wahrnehmen wollen“, so Schlünsen. Eltern würden gebeten, bis Ostern die Betreuungszeiten des nächsten Schuljahres zu wählen. Je nach Angebot würden die Elternbeiträge zwischen 100 Euro und 152 Euro liegen.
Die Bauplanungen gehen auf die Zielgerade: Unter Einbindung der Lehrer, Hort, Schülerbetreuung und Politik wurde das Anbaukonzept verabschiedet, das knapp 6 Millionen Euro kostet. Herzstück ist eine Mensa, die für über 140 Kinder Platz findet und eine Küche, die für Schönberg und die Grundschule in Schwartbuck kocht. Dort werde das bewährte eigene Küchenteam tätig werden und regionale Waren zu leckeren Mahlzeiten zubereiten. „Baustart wird allerdings erst im nächsten Jahr sein und die Fertigstellung im Sommer 2029“, so der Schulverbandsvorsteher.
Baubeginn der neuen Zweifeld-Sporthalle, die auch von der Schönberger Grundschule genutzt werden wird, soll nach den Osterferien sein. Die Bauzäune werden bereits im März errichtet. „Wir gehen von einer Bauzeit von zwei Jahren aus, so dass wir hoffen, im Dezember 2027 die Halle fertigzustellen.“
Während die Sporthalle aus den Versicherungsleistungen in Höhe von 8 Millionen Euro finanziert werde, erfolgt der Bau der OGTS aus den Bundes- und Landesmitteln mit 85 Prozent. Die Restmittel werden vom Schulmittel getragen.
Im Haushalt 2026 sind auch weitere Erhaltungsmaßnahmen der bestehenden Gebäude sowie der weitere Ausbau der sehr erfolgreichen Innovationsklassen an unserer Schule.
Mit dem Sportschwerpunkt und dem musikalischen Schwerpunkt gibt es dann drei sehr attraktive Angebote für die Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse. „Wir haben auch die Anschaffung weiterer Musikinstrumente im Haushalt, denn auch das Erlernen von Instrumenten und Noten ist für das soziale Miteinander und für Kinder eine wichtige Erfahrung“, ergänzt Schlünsen. Abgerundet werde der Campus mit einer sehr attraktiven IT, Medien und Techniklandschaft, die durch die Neuanschaffungen nach dem Brand auf dem neuesten Stand ist.
Die Schulhöfe werden auch durch Förderung der Aktivregion nach dem Brand auch noch im Sommer 2026 fertiggestellt. Hier seien über 150.000 Euro im Haushalt, davon 87.000 Euro Fördermittel.


