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Kreative Hobbyisten präsentierten ihre Kunstwerke

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Die Schokospezialitäten von Antje Marxsen waren optische und kulinarische Verlockungen zugleich: „Köstlich und mit Suchtpotenzial“, lobte Sabrina Redlin bereits nach der ersten Probe.

Die Schokospezialitäten von Antje Marxsen waren optische und kulinarische Verlockungen zugleich: „Köstlich und mit Suchtpotenzial“, lobte Sabrina Redlin bereits nach der ersten Probe.

Mönkeberg (vn). „Das ist jetzt unsere erste Pause“, schmunzelte MKG-Vorsitzende Martina Möller mit Ehemann Kai beim Pressegespräch. Da war die Hobbymesse „Kreatives Mönkeberg“ eigentlich schon zu Ende, aber die Schule noch voller Besucher. Entsprechend positiv fiel auch ihr Resümee zum vergangenen Sonntag aus: „Es hat alles ganz toll geklappt“. Nach den Jahren 2013 und 2015 präsentierten die Mönkeberger Hobbyisten in diesem Jahr zum dritten Mal ihre Kreationen. Viel Lob gab es dabei von allen Seiten für die ausrichtende Knochenbruchgilde „Gemeinsam in Mönkeberg“ (MKG), die nach dem Rückzug der bisherigen Organisatoren übernommen hatte. „Wieder unglaublich vielfältig und variantenreich“, lobten die zahlreichen Besucher und auch die Mitinitiatorin der ersten Veranstaltungen Hilke Siedenburg zeigte sich sichtlich froh über die Entwicklung ihres „Babys“: „Wunderbar gelungen“, strahlte die Hobbykünstlerin, die selbst wieder als Ausstellerin teilgenommen hatte. Ebenso begeistert vom Angebot und der Ausrichtung zeigte sich Diethilde Breitfelder: „Großartig - und toll, dass die Stände hier so locker über die Schulflure verteilt wurden, so kann man überall in Ruhe schauen“, war sich die Prasdorferin mit ihrem Ehemann Fritz einig. Bei dem Besucherandrang war das ein echter Pluspunkt: „Unglaublich wie unser üppiges Kuchenbuffet auf zwei Resteteller zusammengeschrumpft ist“, verwunderte sich Gesche Hoof vom MKG-Team. Die Jugendfeuerwehr, die den Grillstand betreute, musste sogar vorzeitig „Ausverkauft!“ melden. Auch die Exponate der rund 30 Aussteller waren da zumeist schon stark dezimiert: Den vielen kreativen und kunsthandwerklichen Verlockungen konnte kaum einer widerstehen und so wechselten Gemälde, Fotokarten, Gestricktes, Gehäkeltes und vieles mehr den Eigentümer. Viel Lob erfuhren außerdem die vielen ausgestellten Fahrräder und ihre jungen Künstler: Nach einer Idee von Harald Tews entwickelten sich ausgemusterte Drahtesel durch Mönkeberger Schulkinder zu ansehnlichen Kunstobjekten. Versehen mit frischer Farbe und einem neuem Design werden die Kunstwerke auf Rädern bald überall im Ort für Farbtupfer sorgen: „Großartig – jetzt freuen wir uns schon richtig auf den Mönkeberger Fahrradfrühling“, strahlten mit Renate und Ingo Rockel noch viele weitere Mönkeberger.



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