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Stressfreier Garten bei Hitze

Dieses Bild zeigt aus der Vogelperspektive gelungene Beispiele einer nachträglichen Dachbegrünung.

Dieses Bild zeigt aus der Vogelperspektive gelungene Beispiele einer nachträglichen Dachbegrünung.

Bild: DJD/www.re-natur.de

Ein klimaresilienter Garten nutzt jeden Quadratmeter, vom Boden bis aufs Dach. Das Gründach kühlt und dämmt, während im Beet Mulch, Wasserspeicher und die richtige Pflanzenwahl darüber entscheiden, wie gut ein Garten Hitze und Trockenheit wegsteckt. Wer Dach und Beet zusammendenkt, gewinnt an Lebensqualität und Vielfalt - und greift deutlich seltener zur Gießkanne.

 

Klimaschutz fängt mit dem Gründach an

Gründächer werden vielerorts von Gemeinden, Städten und Bundesländern finanziell gefördert. Aus gutem Grund, denn sie bieten viele Vorteile. „Sie verbessern das Kleinklima in den überhitzten Städten, binden Schadstoffe, entlasten das Entwässerungssystem durch Wasserrückhalt sowie Abflussverzögerung und schützen die Dachabdichtung, die gut geschützt von einer Dachbegrünung deutlich länger hält“, erklärt Jörg Baumhauer von re-natur. Sehr leichte Spezialsubstrate, beispielsweise mit Pflanzenkohle, können dabei eine entscheidende Rolle spielen - etwa bei der nachträglichen Begrünung von Bestandsdächern.

 

Wasserspeicher, die Pflanzen auch bei Dürre mit Feuchtigkeit versorgen

Wasserspeichernde Bodenhilfen, sogenannte Superabsorber, können Wasser aufnehmen und speichern. „So bleiben Regenwasser und Gießwasser länger im Boden, sie versickern und verdunsten nicht ungenutzt und stehen den Pflanzen in Trockenperioden zur Verfügung“, erläutert Baumhauer. Zudem blieben dadurch Nährstoffe im Wurzelbereich länger verfügbar, die sonst mit dem Versickern des Wassers verloren gehen. „Auch Pflanzenkohle kann Wasser und Nährstoffe im Boden sehr gut speichern. Ihre Struktur mit feinen Poren wirkt wie ein kleiner, natürlicher Mini-Tank“, so Baumhauer. Anbieter wie etwa re-natur unter www.re-natur.de bieten Lösungen für einen klimaresilienten Garten an - von Superabsorber-Anwendungen über Dachbegrünung bis hin zum Naturpool als Wasserreservoir.

 

Beim Mulchen auf Pflanzenkerne und -schalen setzen

Eine sinnvolle Ergänzung zu unterirdischen Wasserspeichern im Garten ist das Mulchen mit Pflanzenkernen- und -schalen. Anders als herkömmliche Materialien, die nach ein bis zwei Jahren verrotten, bleiben Pflanzenkerne und Macadamiaschalen über viele Jahre stabil. Sie entziehen dem Boden keine Nährstoffe, ihre lockere Struktur lässt Luft und Wasser zirkulieren und verhindert Staunässe. Im Sommer schützen sie den Boden vor Überhitzung – und nebenbei auch vor Schnecken und Vögeln. Wer Wasser im System hält, greift also nicht nur seltener zur Gießkanne, sondern leistet einen wertvollen Beitrag zu mehr Umweltschutz. (djd)


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