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Kulinarische Winterbräuche weltweit

Toshikoshi Soba ist ein traditionelles Nudelgericht, das in Japan gegessen wird. Dieser Brauch soll es dem Haushalt ermöglichen, die Strapazen des Jahres hinter sich zu lassen, denn Soba-Nudeln lassen sich beim Essen leicht schneiden.

Toshikoshi Soba ist ein traditionelles Nudelgericht, das in Japan gegessen wird. Dieser Brauch soll es dem Haushalt ermöglichen, die Strapazen des Jahres hinter sich zu lassen, denn Soba-Nudeln lassen sich beim Essen leicht schneiden.

Bild: HFR

Der Winter ist in vielen Ländern eine Zeit, in der traditionelle Speisen und Getränke im Mittelpunkt stehen. Sie begleiten Feste, schaffen Gemeinschaft und bringen vertraute Aromen in die dunkle Jahreszeit. Viele dieser Gerichte haben eine lange Geschichte und werden von Generation zu Generation weitergegeben.

• Deutschland: Plätzchen in allen Variationen, festlicher Gänsebraten, Feuerzangenbowle als klassisches Heißgetränk

• Österreich: Kletzenbrot aus gedörrtem Obst, Kaiserschmarrn als beliebtes Hüttenessen

• Schweiz: Fondue und Raclette, zwei typische Wintergerichte, die am Tisch zubereitet werden

• Skandinavien: Glögg als würziger Glühwein, Safrangebäck wie Lussekatter zum Luciafest

• Italien: Panettone und Pandoro als traditionelle Weihnachtskuchen

• Großbritannien: Christmas Pudding als schwerer Festtagskuchen, Mince Pies mit würziger Fruchtfüllung

• Frankreich: Bûche de Noël in Form eines Holzscheits, Foie Gras als festliche Vorspeise

• Japan: Toshikoshi Soba zu Silvester als Symbol für Langlebigkeit, Osechi Ryori zum Neujahr

• USA: Cremiger Eggnog und Truthahn als Festtagsklassiker.

Ob süß, würzig, deftig oder wärmend: Kulinarische Winterbräuche zeigen, wie vielfältig die Jahreszeit gefeiert wird. Sie verbinden Menschen, erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und bringen ein Stück Wärme auf den Tisch, wenn es draußen kalt und dunkel wird. (gm/red)


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