Reporter Eutin

„Für den Fahrradverkehr ist das super!“

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Eutin (aj). Es ist gar nicht schwer: Als Autofahrerin befolgt man die Regeln, durchgezogene Markierungsstreifen auf der Fahrbahn nicht zu überfahren, als Radfahrer ordnet man sich dort ein, wo es durch das Fahrrad-Piktogramm angezeigt wird. Ein bisschen Willen zur Umgewöhnung vorausgesetzt, dürfte die Einrichtung der aufgeweiteten Radaufstellstreifen (ARAS) auch für den Pkw-Verkehr also keine größeren Probleme nach sich ziehen. Für alle, die auf dem Fahrrad ihre Wege durch die Stadt erledigen, soll es ohnehin einfacher und sicherer werden. An den Kreuzungen Weidestraße/Elisabethstraße, Albert-Mahlstedt-Straße/Plöner Straße und Plöner Straße/Plumpstraße halten sie nun vor dem motorisierten Verkehr, wenn die Ampel Rot zeigt. So sind sie gut sichtbar und können als Erste die Kreuzung befahren, wenn das Licht auf Grün springt. Auf die dafür vorgesehene Aufstellfläche führt sie ein entsprechender Fahrradstreifen. „Wir haben lange auf diesen nächsten Schritt bei der Umsetzung des Radfahrkonzeptes gewartet“, sagte Bürgermeister Carsten Behnk beim Ortstermin in der Weidestraße, zu dem er auf dem Fahrrad erschienen war. Mit Blick auf die Autos, die größtenteils noch auf gewohnter Spur und damit im Fahrradbereich die Kreuzung ansteuerten, konstatierte der Verwaltungschef: „Das wird zunächst noch für Verwirrung sorgen, aber es ist das Konzept, das Fachleute empfehlen und das sich an vielen Orten bereits bestens bewährt.“
Was die neuen Aufstellflächen vor den genannten Ampelkreuzungen für Radler*innen bedeuten, kann Timo Hantel vom Fachdienst Öffentliche Sicherheit aus persönlicher Erfahrung auf den Punkt bringen: „Das ist super für den Fahrradverkehr!“ Und genau der soll gestärkt werden, so hat es die Eutiner Politik mit dem Radverkehrskonzept seinerzeit beschlossen. Dafür braucht es neben den verkehrstechnischen Neuerungen auch ein Umdenken - und gegenseitige Rücksicht. „Man muss das lernen und Autofahrer*innen müssen aushalten, dass die Radfahrer*innen an ihnen vorbeifahren und sich vor ihnen aufstellen“, so formuliert es der Bürgermeister. Klingt machbar. Über Flyer sind die Eutinerinnen und Eutiner über diese und weitere Maßnahmen informiert worden. Allerdings vermisst man in den Dorfschaften mancherorts entsprechende Infos. Die ARAS sind nicht die einzige Maßnahme, die jüngst umgesetzt wurde: In der Elisabethstraße kurz vor dem Abzweig in die Friedrichstraße steht neuerdings eine Fußgängerampel, die auch als Pförtnerampel insbesondere für die Linksabbieger aus der Friedrichstraße dient. Die Fahrradschutzstreifen, die man bereits aus dem Meinsdorfer Weg kennt, sind nun in der Elisabethstraße von der Lübschen Koppel bis zur Lübecker Landstraße aufgebracht. In der Plöner Straße wird der Radweg stadteinwärts hinter der Holzbrücke auf einen Schutzstreifen auf der Fahrbahn verschwenkt. Ab der Bahnhofstraße verläuft der Schutzstreifen einseitig auf der Seite des Elisabeth-Krankenhauses. Und zwischen Albert-Mahlstedt-Straße und Ihlpool gilt jetzt Tempo 30 auf Grundlage des Schulwegerlasses. Jetzt heißt es: Geduld und Respekt! Und Einsicht, denn von einer sichereren Verkehrssituation profitieren alle in der Stadt.







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