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#WeberGemeinsamGegenCorona

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Eutin (t). Ein Zeitungsbericht über die Community der MoinMakers, die für Bad Segeberg kostenlos Faceshields auf 3D-Druckern herstellten, sollte die Initialzündung für ein Unterrichtsprojekt sein, an dem Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b derarl-Maria-von-Weber-Schule mit Einsatz und Engagement seit einigen Wochen arbeiten. Faceshields, Gesichtsvisiere sorgen in Klinken, Arztpraxen, Pflegeheimen aber auch in anderen Bereichen für den notwendigen Infektionsschutz für deren Mitarbeiter. Aus einem sogenannten Extruder – man kann es sich wie eine computergesteuerte Heißklebepistole vorstellen, aus der ein feinstes Kunststofffilament austritt – entsteht in einem 3D-Drucker auf einer Glasplatte innerhalb von 2 Stunden das Gestell für ein Faceshield. mit stabiler Folie und einem Gummiband versehen ein sehr guter Infektionsschutz. Da sich somit bis zu 6 Masken pro Tag drucken lassen, ist die Anzahl der Masken, die produziert werden können, natürlich begrenzt.
Informatiklehrer Tobias Hageleit erklärt: „Mir ist sofort klar gewesen, dass dies etwas für meine Informatikschüler ist. Was kann Schüler mehr motivieren als ein sinnvolles Projekt, in dem sie sich hilfreich und gemeinnützig für andere Menschen einzusetzen wollen? Für uns alle eine Win-Win-Situation! Zudem ist der 3D-Druck eine der Schlüsseltechnologien, die wir den Schülerinnen und Schülern seit diesem Schuljahr im Unterricht näherbringen können.“
Innerhalb weniger Stunden liefen die Drähte der Schüler über die sozialen Netzwerke heiß und sie waren bereit, etwas Sinnvolles in der und gegen die Corona-Krise zu unternehmen. Niklas Dörfling und Michel Plewa erstellten mit viel Engagement die Projekt-Webseite. „Über unsere Internetpräsenz wollen wir natürlich auf unsere Faceshields aufmerksam machen. Zuden hat das Erstellen der Webseite mit Niklas auch großen Spaß gemacht. Es ist schon toll, wenn man mit seiner Arbeit auch Sinnvolles und Hilfreiches bewegen kann.“, meinte Michel Plewa. Unterstützt wurden die beiden Weber-Schüler von ihren MitschülerInnen Christian Hüttmann, Lara Bögelsack, Juline Brach und Jakob Hageleit, die für die Erstellung der Videos, Bilder und Texte sowie für den Ausdruck und die Beschaffung der Materialien zuständig sind.
Die Produktion der Faceshields musste vollständig zu Hause stattfinden, da sich die Schüler aus Gründen des Infektionsschutzes gar nicht in der Schule aufhalten dürfen. So wurde der 3D-Drucker bei einem Schüler zu Hause aufgestellt und Materialien (Folie für das Visier aus dem Bürobedarf, Textilgummilitze) eingekauft. „In einer Eutiner Arztpraxis werden unsere Faceshields bereits genutzt. Jetzt hofft die Projektgruppe natürlich, dass noch in weiteren Einrichtungen mit ihren Faceshields dazu beitragen werden kann, die Infektionszahlen in Ostholstein weiter gering zu halten.
Interessierte Einrichtungen in Ostholstein können sich unter www.face-shields-weberschule.de über unsere Faceshields informieren und dort auch unsere Masken kostenfrei bestellen.


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