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Neue Medien im Gildemuseum

Bilder
Oldenburg. ( pj) Im Oktober wurde ein neuer Multimediabildschirm für das Gildemuseum an den Bürgermeister der Stadt Oldenburg Jörg Saba übergeben.
Für die Seele des Museums und die Ausstellungsstücke ist die alte St. Johannis Toten- und Schützengilde von 1192 e.V. zuständig, die mit ihren drei Älterleuten Uwe Wolters, Karsten Prokoph und Willi Horn die Übergabe begleitete.
Die Verantwortung für die Technik wurde aber dem Eigentümer des Gebäudes, der Stadt Oldenburg übergeben. Zur 825-Jahrfeier der Gilde hatte die Sparkasse Holstein dem Förderverein des Museums einen Scheck überreicht, um damit einen Bildschirm anzuschaffen und den Film über das Jubiläum zu zeigen. „Diese Aufgabe war uns nicht genug,“ so Peter Jacobsen, der 2. Vorsitzende des Vereins, der die Übergabe mit Beisitzer Bernd Walther vornahm. „Wir waren der Auffassung, es müsse mehr zu sehen sein. Die Gilde ist so vielfältig und hat sehr viele Filmdokumente. Der Besucher des Museums sollte auf das ganze Spektrum zugreifen können.“ Der Förderverein für das Brauchtums des Vogelschießens in Oldenburg e.V. kurz BraVo gab daher die Programmierung einer Nutzeroberfläche für den Touchscreen in Auftrag, kaufte einen kleinen Server und hinterlegte 12 aktuelle und historische Filmdateien zur Auswahl für die Besucher. Alle Beteiligten bei der Übergabe waren sehr angetan von dem Ergebnis. Und natürlich steht der Jubiläumsfilm im Mittelpunkt.
Der erste Ältermann freute sich über die neuen Möglichkeiten der Darstellung und lobte die technische Umsetzung durch den Förderverein. „Die Gilde hat starke traditionelle Wurzeln und ist dennoch offen für Neues.
Hier bieten sich gute Möglichkeiten für die Vermittlung der vielfältigen Aspekte unserer Oldenburger Gilde,“ so der 1. Ältermann Wolters.
Im Namen der Stadt Oldenburg in Holstein bedankte sich Bürgermeister Jörg Saba bei der St. Johannis Toten – und Schützengilde von 1192 e. V., dem Förderverein BraVo und natürlich der Sparkasse Holstein für dieses großzügige Geschenk: „Nun kann die Geschichte der ehrwürdigen Oldenburger Gilde auch in bewegten Bildern erkundet und erlebt werden. Die entstandenen Filme sind einzigartige Zeitdokumente und können nun mittels moderner Präsentationstechnik abgerufen werden. Die Digitalisierung hat jetzt in das Gildemuseum Einzug gehalten und erschließt damit auch neue Besuchergruppen. Ich lade alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie unsere Gäste herzlich ein, unser Museum zu erkunden.“

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