Reporter Eutin

Die Verbandsligakader nehmen erste Formen an …

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Finn Logemann verlässt die Preetzer.

Finn Logemann verlässt die Preetzer.

Kreis Plön (dif). In der Verbandsliga Ost wird weiter an den Spielerkadern gebastelt. Zumindest leichte Veränderungen gibt es erneut, wie die Zeilen unten zeigen. Trotzdem ist der Transfermarkt im Vergleich zu den Vorjahren wesentlich ruhiger. So richtig scheinen viele der aktuellen Lage noch nicht zu trauen. Weiter: „Antikmäßig“ besuchen wir diesmal die Jahre 1986 und 1987 und sehen auf die Meister Preetzer TSV(Kreisliga) und Postfeld (C-Klasse).
Verbandsliga Ost: Beim Preetzer TSV wird es zwei weitere Veränderungen im Kader für die Spielzeit 2020/21 geben. Finn Logemann wechselt zurück zu Rot Schwarz Kiel und auch Jannick Strenger wird den PTSV Richtung Bujendorf verlassen. Ligarivale Concordia Schönkirchen hat sich die Dienste von Mathias Hoop gesichert, der sich aus Schinkel der TSG anschließt. Damit hat der ehemalige Landesligist rückwirkend seit Januar 2020 bereits 16 Neuverpflichtungen getätigt. Auf der anderen Seite haben auch 13 Spieler Cordi seit Serienbeginn wieder verlassen. Bei keinem anderen Verein der Verbandsliga Ost ist die Kaderveränderung so groß wie in Schönkirchen und macht die Arbeit für die sportliche Leitung nicht einfacher. Bis zum Sommer hin wird es mit Sicherheit noch weitere neue Gesichter geben. Die FSG Saxonia verlassen hat Sebastian Worbs um sich dem TSV Altenholz anzuschließen. Offiziell noch gar nichts Neues gibt es bis dato beim Landesliga- Aufsteiger TSV Stein und auch in Laboe hält man sich in Sachen Kader noch sehr bedeckt. Zumindest am Rande mal eine Erwähnung wert: Benjamin Petrick vom FC Kilia wurde mit 24 Treffern Torschützenkönig. Er erzielte ein Tor mehr als sein Teamkollege Yannik Jakubowski. Platz drei ging an den Dobersdorfer Yannick Schnoor (14). Schade: Auch hier eine Wertung, die Corona zum Opfer fiel.
Fußball „antik“: Heute sind wir in der Saison 1986/87 und beleuchten die Geschehnisse in der Plöner Kreisliga, sowie der dortigen C-Klasse. Der Titel der KL Plön ging in diesem Jahr an die 2. Mannschaft des Preetzer TSV, der sich mit 51:9 Punkten und geschossenen 104 Toren Meister nennen durfte. Der TSV Hessenstein, als „Vize“ mit drei Pluspunkten weniger eingelaufen, hatte aber schon sieben Zähler Luft auf den SV Kirchbarkau, der sich mit Bronze begnügen musste. Dahinter trennten den TSV Raisdorf und die SG Kühren nur zwei Punkte. Das Duo wurde Vierter und Fünfter. Mit dem TV Grebin, dem TSV Plön 2, dem TSV Lütjenburg, Germania Ascheberg und der dritten PTSV-Elf wurde das Mittelfeld umrissen. Platz 11 bis 14 belegten der FC Krummbeck, VfB Behrensdorf, der diesmal nicht so starke ASV Dersau und der TSV Rastorfer Passau. Für die FT Preetz und den TSV Wentorf 2 blieben die Ränge 15 und 16. Das abgeschlagene Schlusslicht Wentorf, das minimale elf Punkte holte, sammelte aber gleich 103 Gegentore. Selber nur 42 Treffer konnten die FT-Preetzer verbuchen. Meister der C-Liga wurde diesmal der Postfelder SV mit ganzen vier Minuspunkten und starken 93:27 Treffern. Der VfL Schwartbuck 2 spielte ebenfalls eine tolle Saison und holte sich mit 41:7 Zählern Position zwei, knapp vor der Schellhorner Gilde, die mit 39:9 die damalige Spielzeit beendete. Durch das überlegene Trio an der Tabellenspitze betrug der Rückstand von Rang vier, bekleidet vom SC Kaköhl 2, schon acht Pluspunkte. Mit dem ASV Dersau wurde das letzte Team mit einem positiven Punktekonto (25:23) geführt. Dahinter folgten der TSV Hessenstein 3, TuS Hohwacht, der SC Kaköhl 3, der VfB Behrensdorf und der Dobersdorfer SV 2. Platz 11 ging an den TSV Lepahn, knapp vor Dannau und Kalübbe, beide mit ihren zweiten Mannschaften. In Dannau durfte der eigene Anhang sich nur über 23 Erfolge freuen und auch der SC Kalübbe war mit 31 Buden nicht viel besser.


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