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Hinrunden Bilanz: Verbandsligameister mit Kilia bereits gefunden?

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Fing mit seinem Kollegen Thiessen nur 20 Gegentore: Thorge Beuck (PTSV).

Fing mit seinem Kollegen Thiessen nur 20 Gegentore: Thorge Beuck (PTSV).

Kreis Plön (dif) Die Verbandsliga Ost hat bekanntlich nun ihre Hinrunde der Spielzeit 2019/20 beendet. Zeit Bilanz zu ziehen: Wo konnten sich die Mannschaften aus dem Kreis Plön/Preetz platzieren, wo wurde gejubelt, wo war die Enttäuschung besonders groß. Vor der Spielzeit hatte die Konkurrenz den FC Kilia als absoluten Top-Favoriten ausgemacht. Die Kieler scheinen mit diesem Druck gut umgehen zu können und haben sich weit vom Rest der Liga absetzen können. Die starke Bilanz: Die meisten Tore(85) geschossen und mit dem Preetzer TSV aktuell die wenigsten(20)zugelassen. Elf Pluspunkte beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf den TSV Plön, der allerdings ein Spiel weniger in seiner Vita stehen hat. Der TSV Stein(zwei Spiele im Rückstand) weißt als Dritter derweil 15 Zähler weniger als die Kilianer auf, hat aber wie Plön trotzdem eine tolle Hinrunde absolviert. Auch der Preetzer TSV gehört zu den positiven Eindrücken. Mit 31 Punkten aus 16 Begegnungen mutierte die Truppe von Andreas Möller und seinem Co Jirka Heine vom Abstiegskandidaten des Vorjahres zu einer Spitzenelf der VL Ost. Rechenspiel: Drei Siege in den Nachholpaarungen und der PTSV wäre bis auf neun Pluspunkte am FC Kilia „dran“. Hinter den Schusterstädtern haben sich der MTV Dänischenhagen, in dieser Spielzeit scheinbar nicht ganz so stark, sowie die drei Neulinge aus Flintbek, der Wik und der SG Probstei eingependelt. Auch der Landesliga-Absteiger, die neugegründete SG Saxonia, hat sich relativ schnell gefunden und tummelt sich im Mittelfeld der Staffel. Gut gestartet, dann ein wenig nachgelassen haben die Kicker von Inter Türkspor aus Kiel. Auch wenn der Blick Richtung Abstiegszone gehen muss, überwiegt derzeit das Positive des Aufsteigers. Anders am im letzten Jahr, wo man nur knapp auf Landesligaaufstieg gescheitert war, gehört die aktuelle Saison nicht zu den besten beim VfR Laboe. Mit den Tabellennachbarn vom ASV Dersau und Rot Schwarz Kiel kann man sich in diesem Punkt allerdings die Hand reichen. Das komplette Trio spielte bisher unter Form und muss zittern. Dies gilt auch für die ebenfalls aus der Landesliga abgestiegene TSG Concordia Schönkirchen. Hier droht ein weiterer Ligaverlust für den Traditionsverein aus der Probstei. Nur auf Ligaplatz 14 haben sich die Concorden eingefunden, natürlich viel zu wenig um die gesteckten Ziele zu erreichen. Auch wenn man wegen der viele Abgänge im Sommer einen Wiederaufsteig nicht anpeilen konnte, das bis dato Erreichte dürfte die Verantwortlichen in der Spielpause zum Handeln, sprich zu Nachverpflichtungen, zwingen. Auch in Dersau und bei RS Kiel wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit neue Gesichter Anfang März zu sehen geben. Für Rot Schwarz und die TSG kommt weiter erschwerend hinzu: Das Duo hat von allen Konkurrenten bereits die meisten Spiele absolviert. Das Sorgenkind aus dem Kreis bleibt der Dobersdorfer Sport Verein. Nur ein Dreier, bei fünf Unentschieden, gelang dem aktuellen Liga-Schlusslicht. In aller Ruhe unter den Tannenbaum setzen? Wohl Mitnichten beim DSV. Bis auf Torjäger Schnoor(der Angreifer erzielte alleine 14 der 33 DSV-Treffer) gab es zu viele Baustellen im Kader. Die 61 Gegentore(Ligaminusrekord) lassen aufhorchen uns müssen schnellstens verbessert werden, will man noch eine reelle Chance auf den Klassenerhalt haben. Knapp vor Dobersdorf steht mit dem 1.FC Schinkel eine Mannschaft, die vorab allerorts als Absteiger Nummer eins getippt, so stark begann und nun doch „unten angekommen ist.“
Zu bedenken: Weiter befindet sich die VL in gehöriger Schieflage. Während der FC Kilia beispielsweise schon 19 Spiele auf den Anlagen stand, hat eine Mannschaft wie die SG Probstei gar vier Antreten weniger. Hier wird es also noch zu gehörigen Verschiebungen Anfang des nächsten Jahres kommen…


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