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Neu im Stadtmarketing-Vorstand: Thomas Kröger

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Plön (los). Der Vorstand des Plöner Vereins Stadtmarketing Plön am See hat mit Thomas Kröger seit 9. September einen neuen zweiten Vorsitzenden, der aktuelle kommissarisch im Amt ist. Plöns Bürgermeister Lars Winter hatte dieses Amt Anfang September niedergelegt. Kröger ist seit Frühjahr 2022 Mitglied im Verein und wurde vom Vorstand gemäß Satzung bestimmt, den freigewordenen Posten zu übernehmen. Kröger, derzeit in der „Lern- und Einarbeitungsphase“, war mit der Idee dem Verein beigetreten, sich in seinem Wohnort einzubringen.
„Ich wollte mich ehrenamtlich engagieren“, sagt der ehemalige Verwaltungsmitarbeiter Thomas Kröger, der jetzt im Ruhestand ist. Neben Kröger setzt sich der Stadtmarketing-Vorstand aus der Vorsitzenden Wiebke Kiß, Schatzmeister Frank Hannemann sowie den Beisitzern Oliver Langner, Astrid Röhr und Mechtilde Gräfin von Waldersee, Bürgervorsteherin der Stadt Plön zusammen. Als Mitarbeiter der Stadt und in der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing tätig, übernimmt außerdem Frank Neufeind weitere Vereinsaufgaben wie die des Schriftwarts.


Seit 2014 wohnt Thomas Kröger in der Kreisstadt, davor lange Zeit in Bordesholm und Kiel, berichtet er. Doch ursprünglich komme er aus Sandkaten und habe seine Wurzeln somit in der Gemeinde Bösdorf, folglich auch im Nachbarort Plön. Für dessen Attraktivität wolle er sich nun einsetzen. „Aktionen wie Weihnachtsbeleuchtung, Adventskalender und Maibaum sorgen für Aufenthaltsqualität“, lautet sein Credo. „Mein Motiv ist, aktiv mitzuwirken, dass in der Stadt etwas stattfindet“, unterstreicht er.


Das Nächstliegende, das in der Innenstadt stattfinden soll, hat der Verein Stadtmarketing in seiner Mitgliederversammlung mit 19 Anwesenden, davon 16 Mitgliedern einschließlich des Vorstands am 8. November bekanntgegeben (aktuell zählt der Verein 75 Mitglieder). Allem voran steht die Installation der Weihnachtsbeleuchtung, wenn auch quantitativ abgespeckt. Man habe sich darauf geeinigt, nur „jedes zweite Modul aufhängen zu lassen“, erläuterte Wiebke Kiß (Tarte Café & Bistro). Grund sei weniger die Stromeinsparung, da die LED Technik ohnehin sehr energieeffizient sei, sondern die Reduzierung des Kostenfaktors Arbeitszeit beim Auf- und Abbau.


Zudem hänge die Anzahl der Leuchtmodule im Sternchendesign von ihrer Funktionsfähigkeit ab. Die muss geprüft werden. „Da wir neue Beleuchtung brauchen, werden wir nicht in die Reparatur der alten investieren“, erklärte sie und deutete auf die anvisierte Neubeschaffung.


Als ein weiteres Problem führte Kiß die in die Jahre gekommenen Seile zwischen den Häusern und ihre Verankerungen in den Fassaden auf. Sie dienen der Befestigung der LED-Bögen. Eines war bereits gerissen. Frank Neufeind erklärte, der Verein müsse sich absichern und schauen, „wie weit wir der Verkehrssicherungspflicht nachkommen“. Auch die Anker an den Hauswänden müssten in dem Zuge überprüft werden, unterstrich er.


Dorit Dahmke, ehrenamtliche Beauftragte für den Umweltschutz der Stadt Plön, kritisierte die tägliche Dauer der Weihnachtsbeleuchtung. Und dies nicht nur vor dem Hintergrund der aktuell geforderten Stromersparnis sowie ihrer Signalwirkung innerhalb der aktuell geführten Debatten zu dem Thema als Folge des Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine: „Es ist auch ein ökologisches Problem, wenn Licht die ganze Nacht an ist“, verdeutlichte die Biologin. „da müssen wir gucken, dass wir einen Weg finden.“


Eine Stellschraube, an der nicht so leicht zu drehen ist: Überwiegend sei die Weihnachtsbeleuchtung an die Straßenbeleuchtung gekoppelt und werde zusammen mit dieser an- und ausgeschaltet, gab Frank Neufeind die zugrundeliegenden technischen Informationen weiter. Immerhin: Das Licht der LED Straßenlampen werde zu späterer Stunde automatisch etwas reduziert. Ermöglicht würde dies durch eine dreistufige Voreinstellung zur Minderung der Lichtintensität.


Einen Blick voraus auf die weihnachtlichen Aktivitäten des Vereins warf Beisitzerin Mechtilde Gräfin von Waldersee. Die Bürgervorsteherin engagiert sich in der Planung des „Wintermärchens“ als der letzten Stadtmarketingveranstaltung in diesem Jahr und hat dafür die Freiwillige Feuerwehr Plön (Jugendwehr), das THW, die DLRG sowie die Pfadfinder mit ins Boot geholt. Die Kirche werde am Sonntag einen Außengottesdienst im Zelt anbieten. Zudem seien die Speellüüd, der Spielmannszug und der Musiker Martin D. Winter sowie zwei Clowns in das Programm eingebunden, kündigte sie an. „Für Kinder eine runde Sache.“


Das „Wintermärchen“ wird als dreitägige Veranstaltung von Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. Dezember auf dem Plöner Marktplatz geplant und schließt dort mit einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen um 17 Uhr. Als wichtigsten Gast des „Wintermärchens“ und Mitwirkenden der Veranstaltung erwarten die Organisatoren von Stadtmarketing beim „Wintermärchen“ den Weihnachtsmann.


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