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Preetzer Boxer mit Gold und Silber aus Berlin zurück

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Foto: hfr

Berlin/Preetz (t). Eine kleine Delegation bestehend aus sechs Sportlern/innen vom Boxclub Preetz nahm an nationalen Vergleichskämpfen in Berlin-Schöneberg teil. Das Isy Gym in Berlin gehört eindeutig zu den größten Boxsport-Gyms seiner Art und beeindruckt mit einer unglaublichen Trainingsfläche über zwei Etagen und den insgesamt sieben Boxringen.
Für den Boxclub Preetz waren Telman Melkonyan (Schüler - 44 KG), Hovhannes Petrosyan (Kadetten - 42 KG), Svea Rodemund (Frauen - 75 KG), Alexej Schäfer (U22 - 54 KG), Zaid Zabiullah (U22 - 71 KG) und Leon Derguti (U22 - 92 KG) vor Ort. Letztendlich sind jedoch nur vier von sechs Sportlern/innen zum Einsatz gekommen, wovon zwei einen Wertungskampf absolvieren konnten. Unbesetzt wegen kurzfristigen Absagen blieben Zaid Zabiullah und Leon Derguti, für ein Wettkampfsparring konnten Alexej Schäfer und Svea Rodemund in den Ring steigen.

Der „kleine“ Sympathieträger, Telman Melkonyan (- 42 KG) vom Boxclub Preetz, stand in der Schülerklasse Robert Cheraev (Spandauer Box-Club) gegenüber. Das Tempo im quadratischen Seilgeviert war enorm und ging über die drei angesetzten Runden. Melkonyan konnte sich konditionell bessere Ausgangspositionen verschaffen und dadurch klare Treffer ins Ziel bringen. Die Konterstärke vom Berliner war nicht von der Hand zu weisen, denn mit gekonnten Szenen brachte er den Preetzer teilweise in Verlegenheit. Am Ende entschied das Berliner Kampfgericht, dass der einstimmige Punktsieg auf das Konto von Telman geht.

Der Kadett, Hovhannes Petrosyan (- 42 KG) vom Boxclub Preetz, traf auf den starken Lokalmatador, Gökhan Vatansevor (Isigym Berlin), im sechsten Kampf dieser Veranstaltung. Petrosyan fand kein passendes Rezept und konnte sich in den drei Runden keinen Punktsieg erkämpfen.

„In unserem Sport ist man immer darauf angewiesen, dass bei einem Ausfall durch Krankheit oder anderen Gründen, die Gegner oder eben wir rechtzeitig informiert werden, so dass man sich entsprechend einrichten kann. Im Zweikampfsport gibt es leider keine anderen Möglichkeiten so kurzfristig Ersatz zu bekommen. Folglich war es für die zwei unbesetzten Sportler ein langer Tag in Berlin“, erklärt René Küpper (Cheftrainer des Boxclub Preetz).


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