Reporter Eutin

Sommer – Sonne – Wachsaison

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Plön (t). Am 13. Juni ist die DLRG Plön zum Auftakt der Wachsaison an der Badestelle auf der Prinzeninsel mit einer gigantischen Aufräumaktion in ihren Räumen gestartet. „Viele Helfer kamen, so dass wir kleine Gruppen eingeteilt haben, um den Corona Anforderungen gerecht zu werden“, berichtet der Vorsitzende Jörg Faber von dem Kraftakt. „Eine echte Herausforderung, die uns gelungen ist. Es ist unglaublich, was sich in all den Jahren so angesammelt hat – wir haben uns von so vielen alten Sachen getrennt und alles gemeinsam auf den aktuellen Stand gebracht. Angefangen mit der Kücheneinrichtung – die noch nicht abgeschlossen ist – neue Wände, neue Möbel für das Inselhaus und eine Neuordnung der Wache.“ Auch der SAN Raum hinter der Wache hat einen einen Anstrich erhalten. Kurz: Alles ist auf der Prinzeninsel auf den neuesten Stand gebracht worden.
2020 habe die Wache der DLRG zwar nicht täglich mit der kompletten Wachcrew ausgestattet werden können. „Dennoch haben wir über 20 Wachtage mehr leisten können als im Vorjahr und waren damit fast komplett präsent“, resümiert Faber. „Das ist nur Dank aller Aktiven möglich gewesen - insbesondere der vielen Rückkehrer, die uns hierbei großartig unterstützt haben!“
Die Wachzeit am Strandbad im Großen Plöner See war von vielen Besuchern geprägt, die in diesem Sommer nun mal nicht in die Ferne reisten und sich eher in der Region ihren Urlaub gönnten. Dabei fielen einigen Besuchern gleich die zwei drehbaren Sonnenbänke und die Strandkörbe auf, die für die Sonnenstunden am Plöner See gern genutzt wurden. „Es gab auch viele Nachfragen, warum der Kiosk nicht wie angekündigt geöffnet hat…“, blickt Jörg Faber zurück.
Es gab für die DLRG in den Sommerwochen einiges auf der Wache zu tun. Hierzu zählten nicht nur das Aufrüsten mit Desinfektionsmitteln und einer neuen SAN-Ausstattung, sondern auch zahlreiche Einsätze auf dem Wasser und an Land. Unter anderem konnte bei einer älteren Dame ein sehr hoher Blutdruck gemessen werden, „so dass wir sie von der Insel gefahren haben“, so Faber. „Ebenso konnten wir eine Familie mit zwei völlig unterkühlten Kinder helfen, die die Witterung und die Wassertemperaturen vollständig unterschätz hatten.“
Eine Vielzahl von technischen Hilfestellungen gehörten mittlerweile im gesamten Einsatzgebiet dazu. „Daher dauert eine kleine Routinerunde schon mal länger als geplant“, erläutert Faber. Die zahlreichen Schnittwunden und Verletzungen gehörten mittlerweile zum Alltag, „und selbst ein Angelhaken, der sich in einen Arm eines Kindes fest verankert hatte, gehören zu unseren Einsätzen“.
Viele Aktivitäten haben in diesem Jahr Corona-bedingt nicht stattfinden können. „Deshalb waren wir froh, dass wir Besuch von der DLRG Itzstedt bekamen, um einmal ein Kentertraining zu absolvieren“, erzählt Jörg Faber. „Manchmal muss man eben Glück haben: Das Wetter war wie dafür bestellt und alle konnten erleben, wie ein Kentertraining aussieht, auch wenn einige bereits vorher - quasi ungewollt - gekentert sind.“
Ach ja, auf dem Wasser: „Es sei nochmal erwähnt, dass die Stadt Plön hier sehr bemüht ist und den Förderantrag für einen neuen Steg gestellt hat. Hiervon war noch nichts zu sehen. Das dauert halt. Eine besondere Anforderung an die Crew, wenn sie mit dem Boot rausfuhr.“


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