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Tiere bitte nicht füttern!

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Keine Sorge! Auch bei Sturm, Eis, Schnee und klirrender Kälte geht es den Tieren auf den Winterweiden im Stiftungsland gut.

Keine Sorge! Auch bei Sturm, Eis, Schnee und klirrender Kälte geht es den Tieren auf den Winterweiden im Stiftungsland gut.

Ostholstein/Plön (t). „Das Tierwohl steht für uns an erster Stelle“, betont Thorsten Deinert, Leiter des Flächenmanagements der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein. In den Tagen und Wochen der besonderen Witterungsextreme werden die Weidetiere durch die Pächter*innen, Tierhalter*innen und Flächenmanager*innen besonders eng betreut. Nur so könne man sicherstellen, dass es den Highlands, Galloways und Wildpferden auf den Winterweiden im Stiftungsland gut gehe, ergänzt Deinert. Vor allem verharrschte Schneedecken können dazu führen, dass die Weidetiere nicht ausreichend Futter finden. Dann muss nach Rücksprache mit den zuständigen Flächenmanager*innen der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein zugefüttert werden. Sind die Gewässer, die im Normalfall
als Tränken dienen, zugefroren und können für die Tiere nicht mehr zugänglich gemacht werden, stellen die Verantwortlichen Tränken bereit. „Interessanterweise beobachten wir aber auch immer wieder, dass Pferde und Rinder den Schnee mit Vergnügen lutschen, und das obwohl die Bäche noch gar nicht zugefroren sind“, erklärt Gerd Kämmer, einer der größten Pächter der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein und Geschäftsführer von Bunde Wischen eG. Er ist derzeit unermüdlich im Einsatz, um nach dem Wohlergehen der Tiere zu schauen und kümmert sich, wenn nötig um ein paar Ballen Stroh und frisches Wasser für die Tiere. Gefährlich wird es für die Huftiere im Winter, meist dann, wenn überbesorgte Spaziergänger*innen, Wander*innen oder Tierliebhaber*innen mit vermeintlichen Leckerlis, wie Grünschnitt oder Brotresten vorbeikommen. Rinder und Pferde seien Gewohnheitstiere und ungewohntes Futter führe fast immer, warnt Kämmer eindringlich, zu Verdauungsproblemen. Hochgiftig sei Heckenschnitt wie Kirschlorbeer, Lebensbaum oder Eibe.
Sollten Spaziergänger*innen doch einmal Sorge um die Tiere haben, weil die Weide größtenteils vereist ist, die Tränken zugefroren sind oder es scheint, als wäre dort zu wenig zu fressen oder zu trinken, gibt es an den Weiden der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein eine Notruf-Handynummer der Tierbetreuer. Ansonsten haben die Vielfaltschützer der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein gemeinsam mit ihrem Partner-Netzwerk aus Pächter*innen und Tierhalter*innen bei dieser Extremwitterung ein besonderes Auge auf ihre Robustrinder und Wildpferde im Stiftungsland.


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