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TSV Plön will diesmal „hoch“

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Plöner Spieler „blicken“ Richtung Liganeustart.

Plöner Spieler „blicken“ Richtung Liganeustart.

Kreis Plön (dif). Nachdem wir in der Vorwoche ein interessantes „Anti-Corona-Projekt“ des TSV Plön vorgestellt hatten, schauen wir nun in Sachen Fußball beim Verein einmal herein. Die 1. Herren-Mannschaft kickt ja in der Verbandsliga Ost und bis zum Stopp mit großem Erfolg. Für die Truppe von Coach Danilo Blank sprang bisher der 3. Ligaplatz heraus, knapp hinter dem Preetzer TSV und dem aktuellen Tabellenführer Rot Schwarz aus Kiel. Natürlich hofft man beim Turn und Sportverein auf eine Weiterführung der Serie 2020/21. Bereits im vergangenen Jahr war man durch die Verbands-Entscheidungen in der Pandemie nicht gerade vom Glück verfolgt und musste via Quotierungsregelung den Aufstieg dem TSV aus Stein überlassen. Nun heißt das Ziel aber den sportlichen Ligasprung zu schaffen. Nach Lage der Dinge und bei einem normalen Serienverlauf sollte aber nur ein Team aus dem erwähnten Trio für den Titel in Frage kommen. Auch Platz zwei aber würde zum Aufstieg in die Landesliga reichen, wenn es „wie in guten alten Zeiten“ ablaufen wird. Hier stellen wir einmal einige Akteure des TSV vor und berichten über die jeweiligen Arbeitsnachweise. Coach Blank (aktiv schon in Eichede, beim Preetzer TSV, dem VfR Neumünster und der KSV Holstein) agiert an der Linie mit seinem Assistenten Bruno Brillert, der seit 2015 beim aktuellen Ligadritten unter Vertrag steht. Für möglichst wenig Gegentore sollen die Keeper Jannes Menze, Björn Alberts und Nils Fischer sorgen. In der Abwehr können sich Mats Böckmann und Timo Falk (beide 6 Einsätze), sowie Eike Boeck (5) zu den Stammkräften zählen. Das Trio konnte auch jeweils einen Treffer zum TSV-Torkonto beifügen. Mit Heiner Boeck und Jens Henningsen haben im Mittelfeld zwei Spieler alles sechs Spieltage mitgewirkt. Tim Joneleit und Jonathan Ruben Elsner kommen hier auf fünf Einsätze, während Philipp Sartory/Sören Balk viermal im Plöner Trikot spielten. Henningsen und Balk durften sich einmal in die Torschützenliste eintragen. Seit dem Jahre 2018 spielen Sherko Mohamad Ali und Nico Kocks für den Verbandsligisten. Kocks erzielte in seinen fünf Einsätzen drei Tore, Ali, sechs Matches, machte vier Buden. Ihr Stürmerkollege Phlipp Grandt, aktiv im Verein seit Beginn der Saison 2014 und fünfmal in der Spielzeit 2020/21 im Einsatz, netzte ebenfalls fünfmal. Ab der Serie 2011/12 standen mit dem aktuellen Coach Blank, Roy Meinhard, Maik Gabriel, Peter Zaardt und Matthias Falk fünf Trainer in der Verantwortung. Sören Balk ist mit 16.715 Einsatzminuten der Dauerbrenner „ever“, gefolgt von Björn Alberts, der auch 14.948 Minuten im Plöner Trikot kommt. Balk gelangen in neun Spielzeiten 58 Treffer.
TSV Plön „Nostalgie“: Blick zurück in die Spielzeit 2010/11 und die damalige Verbandsliga Nord-Ost. Diese wurde mit Position elf, bei zehn Siegen, acht Unentschieden und zwölf Pleiten, einem negativen Torverhältnis (49:59) und 38 erspielten Zählern im Mittelfeld abgeschlossen. Der Meister und Aufsteiger kam vom Preetzer TSV. Aus dem aktuellen Plöner-Kader findet man mit Björn Alberts und Mats Böckmann zwei Akteure, die schon damals dabei waren. Alberts kam auf 23 Spiele, Abwehrmann Böckmann sogar auf 26. Hierbei gelangen ihm 12 Treffer. Der Torjäger hieß Bashkim Peci, der 16 Treffer für sich verbuchen konnte. In der Staffel kickten damals noch Mannschaften wie die SG Felde/Stampe oder auch die Spielgemeinschaft Ascheberg. Ganz unten in der Tabelle befand sich einst der FC Kilia Kiel, nun vor einer Serie ja in die Landesliga aufgestiegen. Hohe Siege, wie ein 7:1 über Büdelsdorf, ein 6:0 gegen Kilia oder das 5:2 im Spiel gegen die SG Felde gab es zu bejubeln. In Altenholz holte sich das Team hingegen eine derbe 0:4-Pleite ab. Das Aus im Lotto-Toto-Pokal kam im Achtelfinale durch eine 0:1-Niederlage gegen Flensburg Weiche. Aus der heutigen Verbandsliga spielten mit dem Preetzer TSV, Inter Türkspor Kiel (damals allerdings die 1. Herrenmannschaf) und der TSG Concordia aus Schönkirchen noch drei Vertretungen in der der Gegenwart.


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