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Turner Fabian Drews erfolgreich beim Deutschlandpokal

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Plön/Schwäbisch-Gmünd (t). Mit einer Sporttasche voller neuer Erfahrungen und guten Einzelergebnissen an den Ringen, am Sprung und am Turnpilz kehrte Fabian Drews vom Turnverein Plön bewegt von den Wettkämpfen um den Deutschland-Pokal der Gerätturner aus Schwäbisch-Gmünd bei Stuttgart zurück.
Vier Turner aus verschiedenen Vereinen der Altersklasse 9 und 10, die bis zu fünfmal in der Woche im Kieler Leistungszentrum trainieren, hatte Landestrainer Udo Poppe für diesen hochkarätig besetzten Mannschafts-Wettkampf, der die Deutschen Meisterschaften ersetzt, nominiert. Neben Fabian als mit Abstand jüngsten Turner vertraten Philipp Tiedt, Lukas Pialek und Jordan Pandelaki (alle aus Kieler Vereinen) die Farben Schleswig-Holsteins.
Das Quartett startete gut in den Wettkampf. Fabian überzeugte als erster Turner an den Ringen und setzte diese Trend am Sprung mit einem Strecksalto vorwärts und einem Handstandüberschlag eindrucksvoll fort. Am dritten Gerät, dem Barren, lief es weniger gut. Ein misslungener Spitzwinkelstütz sowie ein Zwischenschwung vor dem Abgang führten zu erheblichen Punktabzügen. Die Enttäuschung über diese Leistung an seinem Lieblingsgerät wirkte am Reck nach. Der Abgang ging schief, die nächsten Punkte verloren. Am Boden kämpfte sich Fabian eindrucksvoll in den Wettkampf zurück, turnte seine Akrobatik-Bahnen mit Doppelflickflack und Schrittüberschlag sauber durch. Richtig stark dann die Performance am Turnpilz: 16 technisch saubere Kreisflanken, davon vier auf einer Pausche sorgten für viel Beifall auf den gut besetzten Rängen.
Am Ende eine langen Wettkampftages landete das Team Schleswig-Holstein auf einem guten neunten Platz und damit im Mittelfeld. Mit erturnten 35 Punkten blieb Fabian deutlich hinten den eigenen Erwartungen zurück. „Im Training hatte ich immer um die 40 Punkte“, sagt er.


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