Reporter Eutin

Wichtige Verbandsligaerfolge für Plön und Stein

Kreis Plön (dif). Ausrufezeichen vom TSV Stein, wichtiger Dreier der Plöner und ein Achtungserfolg von Selent. So lauten drei der sportlichen Schlagzeilen aus der Verbandsliga Ost vom Wochenende. Mit einem 2:1-Sieg bei den zuletzt so starken und treffsicheren Schönkirchenern kehrte der TSV Stein von seiner Auswärtsfahrt bei der TSG zurück. Auch der TSV Plön holte sich drei Pluspunkte und gewann in der Probstei mit 2:1. Ein wenig überraschend einen Zähler nahm Neuling Selent beim Tabellenzweiten aus Dänischenhagen mit. Der Wiker SV schlug die FSG Saxonia mit 4:2 und auch der VfB Kiel siegte mit dem gleichen Resultat gegen den TSV Altenholz. Bereits am 6. Oktober gab es für die SG Dobersdorf/Probsteierhagen beim 0:6 in Kiel gegen Rot Schwarz eine derbe Pleite. Eine überaus bittere Entscheidung traf den TSV Plön und den VfB Kiel seitens des Sportgerichtes. Wegen Nicht-Erfüllung des Schiedsrichterkontingentes wurden dem TSV Plön sechs, den Kielern drei Zähler abgezogen. Damit geht es für die Blank-Jungs erst einmal in den ungewohnten Abstiegskampf. Die Plöner sind nun Elfter (8 Punkte) und liegen zwischen dem TSV Stein (9) und dem TSV aus Selent (8). In der Landesliga Mitte kehrte Neuling Preetz beim 2:3 in Klausdorf ohne Punkte heim. Melih Cerrah und Jirka Heine trafen beim TSV. Der Aufsteiger liegt nun nach neun Spieltagen auf Ligarang fünf (13 Punkte). In Führung weiter der VfR Neumünster (20 Punkte), zwei Zähler vor dem TSV Klausdorf. Der 11. Spieltag in der Verbandsliga Ost geht wie folgt vonstatten: Der TSV Plön und der Wiker Sport Verein eröffnen diesen um 19.30 Uhr am kommenden Freitagabend. Für die Plöner bedeutet dies: Heimsieg ist Pflicht. Nach dem Punkteabzug heißt es erst einmal: Festigen und von den unteren Plätzen wegzukommen. Blickt man auf die Kaderstärke sollte dies in Plön aber kein Problem sein. Von den erhofften Aufstiegszielen ist man aktuell aber weiter denn je entfernt. Hier ist der Zug wohl abgefahren. Dreimal heißt es dann Samstag Fußball. Spitzenreiter Rot Schwarz Kiel geht als klarer Favorit ist das Duell mit der SG Probstei. Der Anpfiff in der Landeshauptstadt erfolgt um 14 Uhr. Dann stehen auch die FSG Saxonia und Concordia Schönkirchen am Mittelkreis. Die TSG fällt vor allem durch die vielen Tore aktuell mehr als positiv auf, muss aber das Stein-Spiel erst einmal verdauen. Richtung Ligaspitze ist aber noch alles möglich. Soweit oben haben die Experten die Elf in „Rot Weiß“ jedenfalls vor dem 1. Spieltag nicht gesehen. Schönkirchen zählt zu den Überraschungen der bisherigen Spielzeit. Zu diesen muss man leider auch-im negativen Sinne-den TSV Stein rechnen. Das Duell am Samstag (15 Uhr) gegen Inter Türkspor zählt zum Abstiegskampf, wobei der Dreier bei Cordi Auftrieb geben sollte. Der letztjährige Landesligist muss sich schnell fangen. Noch mehr gilt das für die Gäste vom Ostufer. Die Kieler fingen sich gegen Flintbek ein 3:5 ein und bleiben Letzter. Eine komplett gebrauchte Serie bis dato, denn der Punkterückstand ist doch schon bedenklich. Der 16. Oktober 2022 führt den MTV Dänischenhagen nach Altenholz, Spielstart hier um 14.30 Uhr und die SG Dobersdorf/Probsteierhagen, bzw. den TSV Selent zusammen (15 Uhr). Trotz des 0:6-Rückschlages aus der jüngsten Vergangenheit ist die Spielgemeinschaft weiter auf einem soliden Weg. Dorthin will man auch beim TSV Selent kommen. Wichtig war mit Sicherheit, neben dem Remis in Dänischenhagen, der Sieg bei Inter (4:3). Trotzdem ist aktuell davon auszugehen: Die drei Pluspunkte bleiben in Dobersdorf. Auch in der Parallelpaarung scheint klar zu sein: Hier siegt Dänischenhagen. Auf den 9. November 19.30 Uhr verschoben wurde die Parte des VfB Kiel. Der bisher stark aufspielende Neuling von der Waldwiese tritt dann beim TSV Flintbek an. Für den PTSV geht es in der Landesliga Mitte am kommenden Samstag weiter mit einem Heimspiel gegen Hohenwestedt (15.30 Uhr). Zum Handball: Der THW Kiel hat in der Bundesliga erst einmal Pause, bevor es am 23. Oktober gegen die Rhein Neckar Löwen in der heimischen Wunderino Arena geht.
Nach dem Match gegen die Berliner Füchse also erneut ein Spitzenspiel, dass ab 14 Uhr und natürlich vor ausverkauftem Haus, angepfiffen wird. Das Match ist eine Möglichkeit die derbe 26:34- Klatsche aus der Bundeshauptstadt zu revidieren.


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