Reporter Eutin

1:2 - Keine Holsteinpunkte gegen Düsseldorf

Kreis Plön (dif). Eine grundsolide und keinesfalls schlechte Partie lieferte die KSV Holstein gegen Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga ab. Am Ende standen die Störche aber mit leeren Händen und einer 1:2 (0:1) -Niederlage am Mühlenweg. Torjäger Steven Skrzybski (70.) konnte mit seinem 10. Treffer zwar die Gästeführung durch Shinta Appelkamp (42.) ausgleichen, seine Elf geriet aber durch ein Elfmetertor (Dawid Kownacki, 80.) auf die Verliererstraße. Einen Pluspunkt nahm die 2. Mannschaft Holsteins beim 1:1 gegen Phönix Lübeck mit. Noah Gumpert rette in der 51. Minute die Jungstörche. Sebastian Gunkel liegt mit seinem Team aktuell auf Platz 13 und hat-bei einem Spiel mehr- nur drei Zähler Luft auf den Vorletzten und kommenden Gegner, den FC St. Pauli. In der Landesliga punktetet der Preetzer TSV gegen Heikendorf dreifach und siegte mit 3:1. Comet holte durch einen Treffer von Björn Schmidt in Eidertal einen Zähler heim und der TSV Klausdorf zog nach seinem 2:0 in Tungendorf mit dem VfR Neumünster an der Spitze gleich. Die Veilchen unterlagen in Altenholz mit 0:1. Das Siegtor gelang Michel Eckey in der 95.(!) Spielminute. Weiter im Rennen bleibt auch der MTSV Hohenwestedt, der mit 3:1 in Gettorf siegte und wie das Duo Neumünster/Klausdorf 24 Punkte (beide ein Spiel weniger) gesammelt hat. Boden gut gemacht und ein wenig von den Abstiegsrängen gelöst hat sich der TSV Lägerdorf, der in Kronshagen seine Auswärtspartie mit 1:0 gewann. Nach der Niederlage in der Schusterstadt wird es für den Heikendorfer Sport Verein als Drittletzter der Staffel immer enger. Während der PTSV auf 17 Pluspunkte kommt, bleibt der HSV bei zehn. Auch wenn die WM in Katar so langsam ihre Schatten wirft und die 2. Bundesliga bald eine Pause erhält, geht es in den unteren Staffeln noch bis Ende November munter weiter. Vorerst sind aber noch alle Ligen mit einem vollen Spielprogramm bedacht. Die kommenden Antreten: In der 2. Bundesliga steht die KSV Holstein vor zwei schweren Auswärtsprüfungen. Am 5. November geht die Reise zum Karlsruher Sport Club. Die Gastgeber hatten einen starken Zwischenlauf, schwächelten in der jüngsten Vergangenheit aber. Hier ist sicherlich mehr als ein Zähler möglich. Der Anpfiff erfolgt um 13 Uhr. Auch das zweite Match in der Fremde, nur drei Tage später um halb Sieben, ist bei einem Krisenclub. Der FC St. Pauli präsentierte sich zwar im Pokal in Freiburg und natürlich beim 3:0 im Stadtduell gegen den Hamburger SV mehr als gut, streut aber auch gerne mal Pleiten wie die in Bielefeld mit ein. Von der Form aus dem Vorjahr ist man doch ein gutes Stück entfernt. Auf jeden Fall sind die Duelle Kiel gegen Pauli meist für Fußballfeste gut gewesen, leider auch mit vielen Fanausschreitungen bedacht. In diesem Match kann die Rapp-Elf an einem guten Tag einen Dreier holen. Unsere Tipps: Holstein holt aus beiden Vergleichen vier Punkte. Ähnlich wie die Spiele gegen den VfB Lübeck, so werden auch die der KSV Holstein Kiel vs. St. Pauli immer zeitgleich mit den Ligaspielen angesetzt. Somit muss in der Regionalliga Nord die U23 der Kieler auch am 8.11.22 (18.30 Uhr) zum Kiez-Verein. Die Hamburger „krebsen“ tief in den unteren Gefilden der Tabelle herum und müssen geschlagen werden. Hier die Vorhersage: Die Kieler siegen knapp mit einem Tor Differenz. In der Landesliga Mitte finden alle sechs Paarungen am 5. November statt. Dum 14 Uhr empfängt Eidertal/Molfsee den TSV Lägerdorf, Hohenwestedt muss nach Tungendorf fahren. Auch um zwei hat der TSV Klausdorf ein Auswärtsspiel in Kronshagen zu absolvieren, bzw. der SVE Comet trifft in Kiel auf den Heikendorfer Sport Verein. Aufsteiger Preetz kickt um 15.30 Uhr beim TSV Altenholz und der Gettorfer SC startet eine halbe Stunde früher seine Heimpartie gegen die Veilchen vom VfR Neumünster. Was ist für unsere Vereine drin? Der PTSV ist in Altenholz für einen Punkt mit Sicherheit gut und auch die Paarung Comet/Heikendorf dürfte auf ein Remis hinauslaufen. Klausdorf ist in Kronshagen natürlich der Favorit und wird sich die drei Pluspunkte gutschreiben können. Beim Absteiger ist die Offensive bisher nur ein laues Lüftchen, während die Trociewicz-Truppe hier zu den besten der Liga gehört.


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