Reporter Eutin

Angstgegner Osnabrück siegt erneut bei Holstein Kiel

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Stark begonnen, zum Winter etwas geschwächelt: U23 der Störche.

Stark begonnen, zum Winter etwas geschwächelt: U23 der Störche.

Kreis Plön (dif). Die KSV Holstein hat sich vor eigenem Publikum im Heimspiel gegen den VfL Osnabrück mit einer 2:4-Pleite in die Winterpause verabschiedet. „Erste Halbzeit hui, danach pfui“, so die Beschreibung des Matches. Die Störche Tore durch Janni Serra und Alexander Mühling(per Strafstoß) zur zweimaligen Führung gaben nicht die nötige Sicherheit. Nach 45 Minuten wurde die Werner-Truppe vom Angstgegner aus Osnabrück ausgekontert und hätte noch zwei weitere Gegentore einfangen können. Ärgerlich: Denn damit ging es bis auf Position zehn runter. Wieder einmal für Unmut sorgte der Videoassistent, der den Gästen nach 5 Minuten „Wartezeit“ einen Strafstoß(zum 1:1 durch Alvarez) zusprach. Verständlich, dass immer mehr Besucher diese Form der Entscheidung ablehnen. Ein Stimmungskiller schlechthin auf jedem Fußballplatz, dessen Einführung aber die Mehrheit der Vereine zustimmte. Nun geht es für den Zweitligisten, nach den Auswärtshürden in Nürnberg und Sandhausen, erst wieder 2020 mit dem Heimspiel gegen Darmstadt 98 weiter. Hier unterlag man in der Hinserie, hat also noch etwas gutzumachen. Gespielt wird dann an einem ungewohnten Mittwochabend(29. Januar um 20.30 Uhr). Auch für den Nachwuchs Holsteins gab es am vergangenen Wochenende keine Punkte. Mit 1:2 unterlag man daheim Eintracht Norderstedt und bleibt auf Ligaplatz sieben, jenseits von Gut und Böse. Torjäger Laurynas Kulikas schaffte nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich vor leider nur knapp 70 Besuchern. Schock bereits vor dem Anpfiff: Für Tim Siedschlag ist zumindest die Hinserie bereits beendet. Der KSV-Oldie holte sich einen Anriss im Kreuzband und wird vorläufig fehlen. Und so geht es in die finalen Spiele im Fußballjahr 2019: In der 2. Bundesliga gastieren die Störche Holsteins am 15. Dezember beim krisengeschüttelten 1. FC Nürnberg.
er Bundesligaabsteiger kommt gar nicht in die Spur und hat seit Wochen auch ein immenses Torhüterproblem. Schon fünf(!) Keeper trugen das „Nummer eins-Leibchen.“ Ein Vorteil für Holstein? Ein Zähler dürfte aber trotzdem im Frankenland zu holen sein, auch ein Sieg der erstarkten Werner-Jungs ist keine Utopie, zumal man die VfL-Pleite egalisieren möchte. In der Regionalliga Nord geht es an der Lübecker Lohmühle am gleichen Tag mit Sicherheit heiß her. Sicherheit wird auch das Thema für die Polizei des Landes sein. Da viele Störche Anhänger die weite Reise der „Ersten“ nach Nürnberg nicht antreten dürften, werden sich zahlreiche Supporters an der Trave einfinden. Auch wenn es Eintrittskarten nur beim VfB zu kaufen gab, es wird ein Derby der brisanten Sorte sein. Info: Diese Paarung ist eine Nachholbegegnung des 6. Spieltages der Hinrunde. Der VfB dürfte zwar leichter Favorit sein, aber die Landeshauptstädter werden hier keinen Zentimeter Boden abgeben wollen. Eine extra Motivation seitens der Trainergespanne aus Kiel und Lübeck erübrigt sich hier. Auch wenn der Störche-Nachwuchs nach so guten Ligastart Richtung Winter etwas die Form verlor, ein friedliches Derby mit einem Unentschieden wäre hier auch mit Blick auf die Feiertage wünschenswert. Weiter geht es dann erst wieder am 22.Februar des folgenden Jahres. Gegner im Heimspiel für die KSV ist dann: Der VfB Lübeck.
Info Fans: Die Anhänger der KSV Holstein erwiesen sich als besonders reiselustig. Zuletzt nahmen über 1000 Supporters die weite Reise gen Dresden auf sich und schafften es sogar einen Sonderzug zu chartern. „Ich kenne noch Auswärtsfahrten, wo wir mit einem 9er-Minicar gen Dassendorf gefahren sind und dabei fast die Einzigen waren“, merkte ein Mitglied des Fanclubs „Die Elite“ grinsend dazu an. Auch vor dem letzten Heimspiel traf man sich bereits ab 9 Uhr zum Punschtrinken auf einem extra für die Kieler früher geöffneten Weihnachtsmarkt in der Holtenauer Straße. So ändern sich die Zeiten…


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