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Auf Umwegen ins Glück mit der Heikendörper Speeldeel

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Heikendorf (kas). Endlich – nach über zwei Jahren Zwangspause können die Laienschauspieler der Heikendörper Speeldeel wieder die Bretter betreten, die die Welt bedeuten. Das neue Stück „Koppöver in´t Glück“, ist eine Komödie von Walter G. Pfaus und ins Plattdeutsche von Gerd Meier übersetzt. Walter G. Pfaus wurde 1943 geboren und hat die ersten Schreibversuche schon mit zwölf Jahren unternommen. Mit 300 Kurzkrimis, zwölf Kriminalromanen, 25 Einaktern und 55 abendfüllenden Theaterstücken kann er auf ein beachtliches Opus verweisen. Speelbaas Marc Wiens freut sich, dass es endlich nach der langen Zwangspause wieder los gehen kann. Am 1. Oktober letzten Jahres begannen die Proben, dann kam die Weihnachtspause und unter erschwerten Bedingungen (Maskenpflicht) kann es nun endlich in die Endphase gehen.
 

Zum Inhalt des Stückes: Karl Wendel (Marc Wiens) bereitet sich auf einen wunderschönen Abend mit Petra (Marcia Talleur) vor – denn Petra ist die erste Frau, die er zu sich einlädt, seit Dagmar Stein (Martina Kussin), die er immer noch liebt, weggezogen ist. Ein “Liebestrank” sollen der Lust und Liebe an dem Abend nachhelfen. Aber wie es oft so ist, läuft nichts wie geplant. Mit Sack und Pack steht plötzlich Karls Tante Herta (Susanne Ruhberg) vor der Tür. Sie ist fest entschlossen, nicht länger mit ihrem Bruder Paul (Jörn Arens – Gastspieler vom Werkstatttheater Kiel sowie der Niederdeutschen Bühne) in einem Haus zu wohnen und bei ihrem Neffen einzuziehen. Taxifahrer Bruno Hampeler (Ralph Eckelmann), der Herta wegen ihrer ausstehenden Bezahlung nacheilt sowie die überraschend auftauchende Dagmar komplettieren das sich anbahnende Chaos, in dem für Karl nur eins ganz klar ist: Dagmar wird er auf keinen Fall wieder gehen lassen. Als Petra in Begleitung von Karls bestem Freund Gerd (Horst Schock) auftaucht, ist die Lösung klar: Gerd soll Petra ablenken, was diesem aus reinem Eigennutz nicht schwerfällt. Als dann auch noch Onkel Paul eintrifft, der Karls Wohnung zuweilen für seine Liebesabenteuer nutzt und Tante Herta sich mit Karls Liebestrank unbeabsichtigt in Stimmung bringt, scheint das Desaster besiegelt. Nadine Hartwig (Gisela Lemke), Pauls Braut, trifft auch noch unvermutet im Haus ein. Ein heilloses Durcheinander in sämtlichen Zimmern, doch am Ende mit einem Happy End.
 

Dieses Stück ist sehenswert und vielleicht kommen manchem die einzelnen Situationen bekannt vor. Die Regie führt, wie schon so oft, Tina Wagner. Regieassistenz ist Ralph Eckelmann, das Bühnenbild wurde wieder von Reiner Fock in altbekannter und liebevoller Weise hergestellt. Die Technik wird von Collin und Steven Eckelmann sowie von Sören Schock geleitet, in der Maske stehen Birgit Schock, Petra Steffen und Sabine Venzky. Die Soufflage haben Rita Rasmussen-Bonne und Sylvia Glismann übernommen. Aufführungstermine: Freitags um 20 Uhr am 4. und 11. März sowie am 1. und 29. April. Sonntags um 17 Uhr am 6. und 13. März sowie am 3. April und 1. Mai 2022. Weitere Aufführungstermine sind im Oktober und November 2022 geplant. Eintrittskarten für 10 Euro sind im Vorverkauf in Krügers Ecklädchen (Möltenorter Weg 55) oder können online unter www.speeldeel-heikendorf.de reserviert werden. Die jeweils an den Aufführungstagen geltende Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus ist einzuhalten. Nachweise, ein Lichtbildausweis und ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske sind zu den Vorstellungen mitzubringen. Durch die landesweiten Lockerungen ist es ab dem 3. März möglich, doch noch Speisen und Getränke in den Vorstellungspausen anzubieten. Für die Helfer gilt (wie für die Zuschauer) dann die 3G, das heißt geimpft, genesen oder negativ getestet und natürlich die Maskenpflicht.


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