Reporter Eutin

Ein kurzes Vergnügen

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Heikendorf (kas). Für beide Heikendorfer Vereine war es eine kurze Saison, berichteten der Vorsitzende Rainer Bechem vom Heikendorfer Yachtclub (HYC) und Prof. Dr. Jens Meincke von der Möltenorter Seglerkameradschaft (MSK). Es begann schon mit einem verspäteten Beginn der Frühjahrsüberholung der Boote wegen des Betretungsverbots der Bootslagerplätze mit den verbundenen Arbeiten an Bord. Zu normalen Zeiten finden immer dienstags Arbeitstreffen zum Erhalt des 134 Jahre alten Feuerschiffs Laesoe Rende statt, die nicht durchgeführt werden konnten. Anfang Juni dann die erhofften Lockerungen. Die erste Abslippaktion wurde durch die Wasserschutzpolizei abgebrochen, trotz behördlicher Genehmigung. Die Versammlungs- und Abstandsbeschränkungen haben die Nutzung des Vereinsheimes im Möltenorter Weg und des Feuerschiffes, die eine wesentliche Voraussetzung des Vereinslebens darstellt, behindert. Die Vermietung der Räumlichkeiten auf dem Feuerschiff hinterlassen ein riesiges Loch in der Vereinskasse. Von den zehn Mittwochswettfahrten der beiden Vereine konnten nur acht durchgeführt werden, und dann auch noch ohne den obligaten Imbiss nach den Wettfahrten. Das jährliche 24-Stunden-Segeln in der westlichen Ostsee hing wegen der Sperrung der dänischen Häfen für deutsche Segler so lange am seidenen Faden, bis wenige Tage vor dem Starttermin am 7. Juli das Hafenanlaufen exklusiv für Besatzungen aus Schleswig-Holstein erlaubt wurde. Auch die Jugendabteilungen beider Vereine mussten sich mit einer abgespeckten Saison zufrieden geben.
In den Sommerferien durfte wieder gereist werden. Der Trend ist aber Urlaub im eigenen Land, was die beiden Vereine sehr erfreute, denn die Vereinsboote wurden rege genutzt und alle Aktivitäten sind wohlorganisiert. Nach den Sommerferien gab es weitere Corona-Lockerungen, und das Segeln als Team war wieder erlaubt, so dass die Zweimannjollen wieder eingesetzt werden konnten.
Das Opti-Training begann sehr spät, so die Trainerin der Jugendabteilung der MSK, Britta Sperber, dass das Training so lange fortgesetzt werden soll, bis es zu kalt und zu dunkel ist.
Der HYC beendete seine Saison am 3. Oktober mit dem Einholen des Standers vom Flaggenmast. Eine kurze und denkwürdige Segelsaison geht zu Ende. Die letzten Schiffe werden am Sonnabend an Land geholt und die beiden Vorsitzenden sowie auch die Jugendtrainer schauen nachdenklich in die Zukunft.
Ein weiteres Jahr mit Einschränkungen und ohne Einnahmen aus Veranstaltungen würde den Vereinen sehr zusetzen, denn die festen Kosten laufen ja stetig weiter. Wer sich über die Vereine informieren möchte kann sich unter 1.Vorsitzender@msk-segeln.de oder auch unter bechem@hyc86.de informieren. Freut euch auf die Saison 2021, wenn es heißt: „Heut´ geht es an Bord, heut´ segeln wir fort“.


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