Reporter Eutin

Holstein erkämpft wichtigen Punkt beim Hamburger SV

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Kreis Plön (dif). Die KSV Holstein bleibt in Zweitligazeiten gegen den Hamburger Sport Verein weiter ohne Niederlage. Am vergangenen Montag musste jedoch ein Kraftakt her um ein 1:1 (1:1) von der Elbe mitzubringen und die Raute-Kicker auf Distanz zu halten. Jae Sung Lee, der ja mit dem HSV in Verbindung gebracht wird, ja dessen Wechsel im Sommer fast schon fix sein soll, brachte die Kieler in der 8. Minute mit 1:0 in Front. Kurios: Der kleine Koreaner verwandelte eine Ecke per Kopf. Torjäger Simon Terodde glich für die Gastgeber aber schon nach 23 Minuten aus. Dies sollte dann auch der Endstand sein. Die Truppe von Daniel Thioune muss sich ankreiden lassen, die besten Chancen ungenutzt gelassen zu haben. Die Störche waren in Halbzeit zwei eher auf den Punkt bedacht und gingen kaum noch Risiken ein. Die Förde-Kicker liegen nun bei 46 Zählern, der HSV kommt auf 43. Spitzenreiter bleibt der VfL Bochum mit 48 Punkten (2:1 in Fürth), der nun am Freitag selber den Ex-Bundesligadino zum Duell erwartet. Durch die Siege von Fortuna Düsseldorf (3:1 über den 1. FC Nürnberg) und den FC Heidenheim (2:1 bei den Würzburger Kickers) hat sich ein Duo mit 39 Zählern auf den Rängen sechs und sieben wieder in den Windschatten der Spitzengruppe gespielt. Fünfter bleibt der Karlsruher SC (40), knapp hinter den Greuthern aus Fürth (43). Es wird also mehr als eng in der 2. Bundesliga anno 2021. Auf die KSV-Spieler wartet nun einer der Verfolger, der 1. FC Heidenheim. Hier werden schnell Erinnerungen an das denkwürdige Hinspiel am Mühlenweg wach, als die Störche nach einer soliden 2:0-Führung eigentlich schon die Zähler „im Sack“ zu haben schienen (die Treffer fielen durch ein Gästeeigentor und Alexander Mühling). Doch in der 87. und 94. (!) Minute, beide Male durch Kühlwetter, war urplötzlich aus drei nur noch ein Pluspunkt geworden. Heidenheim ist zum großen Teil Marc Schnatterer, auch wenn dieser nicht mehr zur allerersten Formation gehört. Der Mittelfeldmann ist bereits seit dem Jahre 2008 beim FC und trug in über 400 Spielen das Heidenheimer Trikot, schoss dabei 122 Tore. Eine weitere Konstante ist Trainer Frank Schmid, der sogar noch eine Spielzeit vor Schnatterer im Verein weilt. Prognose: Da auch dieses Match ein Endspiel für die Kieler ist, glauben wir an einen 1:0-Erfolg in der Voith-Arena. Der Pokalrückblick: Entspannter als erwartet spielten sich die Störche an der Essener Hafenstrasse durch einen 3:0-Erfolg gegen Rot Weiß erstmalig in ein DFB-Pokalhalbfinale. Ein früher Doppelschlag durch Alexander Mühling (Elfmeter) und Jannik Serra war die Basis des Erfolges. Kurz vor dem Ende traf der eingewechselte Joshua Mees zum Endstand. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass die Kieler Führung aus einem eher fragwürdigen Strafstoß (Foul an Finn Porath) resultierte. In der Nacht vor dem Match wurden die Nordlichter durch Bengalos und Knallkörper einiger RWE-Anhänger recht unsanft um den Schlaf gebracht. „Das gehört dazu“, nahm es Trainer Ole Werner schon vor dem Anpfiff aber gelassen. Die nächste Aufgabe heißt nun auswärts Borussia Dortmund und ist ein anderes Kaliber. Das Losglück war den Störchen nicht hold, der Einzug ins Berliner Finale wird immens schwer. Der BVB ist natürlich klarer Favorit, aber das waren die Münchener Bayern einst auch. Gespielt wird am 1. oder 2. Mai. Weiter aus dem Pokaltopf: Der Sieger der Paarung Jahn Regensburg/Werder Bremen spielt zu Hause gegen RB Leipzig.
Vertrag verlängert: Wolfgang Schwenke bleibt an Bord der KSV. Der Geschäftsführer, mittlerweile seit 12 Jahren im Amt, verlängerte über den Sommer hinaus seinen Kontrakt am Mühlenweg. Damit schloss der Verein eine wichtige Baustelle mit dem früheren Weltklassehandballer. Nicht zuletzt ihm ist es zu verdanken, dass die Vereins-Finanzen auf einem soliden Sockel stehen. Die zusätzlichen Pokal-Gelder wird Schwenke sicherlich gerne auf das KSV-Konto einzahlen.


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