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Holsteins Heimkrise hält an

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Nach 1,5 Jahren: Die Holstein-Ultras sind zurück.

Nach 1,5 Jahren: Die Holstein-Ultras sind zurück.

Foto: D. Freytag

Kreis Plön (dif). Heimspiele in der 2. Bundesliga und Holstein Kiel, dies scheint in der Spielzeit 2021/22 einfach nicht zu passen. Nach Schalke, Regensburg und Hannover bediente sich am vergangenen Samstag auch Neuling Hansa Rostock am Mühlenweg und nahm beim ungefährdeten 2:0 alle drei Zähler mit. John Verhoek mit einem Doppelschlag in der 32. und 35. Minute sorgte vor etwas mehr als 9000 Besuchern früh für die Entscheidung. Kurios: Die Aufsteiger waren gerade dreimal vor dem Kieler Kasten, brauchten aber in der eigenen Verteidigung auch keine großen Aktionen zu verhindern. Ein Pfostenschuss von Simon Lorenz blieb die einzige echte Torchance der Bremser-Elf. Der kurz zuvor von der U19 aus Hoffenheim verpflichtetet Trainer Marcel Rapp hat nun einige Baustellen aufzuarbeiten. In der Abwehr stimmt die Zuteilung so gut wie gar nicht, im Mittelfeld fehlt weiter ein Ideengeber und der Angriff um Arp, Pichler und co. agiert erschreckend harmlos. Zu bedauern ist der „Neue“ mit Sicherheit nicht, zumal es keine weiteren Neuverpflichtungen geben kann. Trotz Stimmung der Ultras und eine guten Stadionauslastung klappte es nicht mit Heimsieg Nummer zwei. Nach dem Paderborn Spiel hegten die Anhänger doch Hoffnungen auf Besserung. Nun geht der Blick erneut in Richtung Abstiegskampf. Ein positives Signal muss wegen der Länderspielpause nun 14 Tagen warten. Apropos Pause: Diese hatte am vergangenen Wochenende der eigene Nachwuchs in der Regionalliga Nord. Für das Team von Coach Sebastian Gunkel geht es nach der Spielpause nun zu Teutonia 05. Der Anpfiff am kommenden Sonntag erfolgt um 14 Uhr. Nach Lage der Tabelle ein echtes Spitzenspiel. Die Teutonen haben ihre Stärken eindeutig in der Defensive. Hier wird es für die Holstein-Reserve besonders schwer werden den Abwehrriegel der Hamburger zu durchbrechen. Mit einem Unentschieden könnten beide Vereine gut leben. Die Ligamannschaft hat in der 2. Bundesliga wie erwähnt eine Länderspielpause und wird das nächste Match erst am 16. Oktober, dann beim Aufsteiger aus Ingolstadt, bestreiten. Hier gehen wir schon jetzt von einem Dreier in der Fremde aus. Auch der FCI erwartet die KSV mit einer Pleite. Der Neuling unterlag dem FC Schalke mit 0:3.
Landesliga Mitte: Der SVE Comet Kiel kam mit einem 2:0-Heimerfolg aus dem Wochenende und holte somit alle drei Punkte gegen Osterrönfeld. „Natürlich“ und fast schon erwartet fuhr Kilia Kiel den nächsten Erfolg ein. Diesmal gab es ein 5:2 beim Gettorfer Sport Club zu bejubeln. Siege auch für Stein und Klausdorf. Während der TSV in Jevenstedt klar mit 3:0 siegte, wurde es in Heikendorf für die Truppe von Dennis Trociewicz etwas knapper. Doch mit einem 1:0 reiste man heim gen Klausdorf. Die Tabelle: Kilia (18 Punkte und noch ein Spiel weniger ausgetragen) und Klausdorf (16) liegen auf den Rängen eins und zwei. Dritter sind aktuell die Steiner mit 13 Pluszählern. Für Comet (10) und Heikendorf (8) sind die Positionen fünf und neun zu lesen. Aber auch der SVE hat noch eine Nachholpartie in der Hinterhand. Der 8. Spieltag sieht dann wie folgt aus: Der TSV Stein spielt am Samstag um 14 Uhr in eigenen Stadion gegen den Gettorfer SC und auch der TSV Klausdorf darf eine Stunde später vor den eigenen Fans kicken. Hier heißt er Widersacher Hohenwestedt. Den Heikendorfer Sport Verein verschlägt es in drei Tagen nach Tungendorf. Ein interessantes Match wartet, ebenfalls um 14 Uhr, auf dem Kieler Ostufer auf die Besucher. Der SVE Comet genießt Heimrecht gegen den FC Kilia. Wie in jedem Duell der Landesliga wohl, sind auch hier die Kilianer der Favorit. Das Kieler Derby sollte an den FC Kilia gehen, genauso wie der TSV aus Stein seine 90 Minuten gegen den Gettorfer SC siegreich gestalten müsste. Favorit ist auch der HSV beim aktuell abstiegsbedrohten SV aus Tungendorf. Folge: Drei Auswärtszähler für Schwarz Weiß. Diese gehen auch nach Klausdorf. Der TSV wird sich gegen Hohenwestedt keine Blöße geben.


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