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Kieler Störche feiern ersten Ligasieg 2021

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Wartet noch auf den Durchbruch: Holsteins  Neuzugang Kirkeskov.

Wartet noch auf den Durchbruch: Holsteins Neuzugang Kirkeskov.

Kreis Plön (dif). Der VfL Osnabrück, St. Pauli und der Karlsruher SC, drei Punktspiele und nur ein Zähler, so wie Ausbeute der KSV Holstein im Jahre 2021 vor dem Match gegen Darmstadt 98. Bei der Elf von Ex-Trainer Markus Anfang und kommenden Pokalgegner gab es den erhofften Brustlöser. Mit 2:0 holte man einen mehr als wichtigen Dreier und sprang auf den Relegationsplatz drei vor. Düsseldorf im Match gegen die Fürther (3:3), der VfL Bochum mit einem 1:1 beim SV Sandhausen, sie alle patzten im Aufstiegskampf. Damit konnte außer der KSV von den Teams „oben“ nur der Hamburger SV sein Spiel in Braunschweig (4:2 nach einem 0:2-Rückstand) siegreich gestalten. In Darmstadt traf für Holstein Fabian Reese in der 40. Minute zur Führung bei den Lilien und konnte endlich einmal seinen Startplatz in der ersten Elf rechtfertigen. Kurz darauf hatte er sogar noch das 2:0 auf dem Fuß. Nach dem Wechsel erhöhte der 98er Höhn in Minute 55 mit einem Eigentor zum Kieler 2:0-Sieg, die ohne Fin Bartels (Magenprobleme) auskommen mussten. Damit bleibt die Mannschaft von Ole Werner auswärts in dieser Serie weiter ungeschlagen. Mit Ausnahme des eingewechselten Fabian Schnellhardt kam keiner der weiteren Ex-Kieler zum Einsatz. So schmorte neben Aaron Seydel und Mathias Honsak auch „Fußballgott“ Patrick Herrmann 90 Minuten auf der Bank.
So geht es weiter in Kiel: Am heutigen Mittwoch (ab 20.30 Uhr) lädt der SC Paderborn zum ersten Spiel der Rückrunde ein. Die Gastgeber warten nach einem 1:0-Erfolg gegen Schlusslicht Würzburg auf die Pokalhelden und liegen aktuell auf Position 10 der Tabelle, aber nur sieben Zähler hinter der Mühlewegmannschaft. Gegen den Sportclub und Erstligaabsteiger startete Holstein mit einem 1:0-Heimerfolg, damals noch vor „ein paar Zuschauern“. Den entscheidenden Treffer erzielte im September 2020 Alexander Mühling in der 59. Minute. Schon drei Tage später, Samstag um 13 Uhr, kommt dann Aufsteiger Eintracht Braunschweig an die Förde. Im Hinspiel teilte man sich beim torlosen 0:0-Remis die Punkte. Wir tippen hier auf zwei Erfolge für die Kicker in „Blau Weiß Rot“, die aber auch nötig sind, will man weiterhin in der Spitzengruppe verweilen. Der Druck wird also nicht geringer.
Was tat sich eigentlich bisher aktuell in den Wintermonaten im Kader der Störche? Dass Janni Serra nicht sofort zu Arminia Bielefeld wechseln darf ist bekannt. Die KSV - so verlautetet es - legte ihr Veto ein. Demnach wäre der Angreifer wohl gerne per sofort Richtung 1. Bundesliga gewechselt. Der Abgang im Sommer ist aber wohl bereits in trockenen Tüchern. Ferner stieß ja vor Wochen der Däne Mikkel Kirkeskov zu den Kielern. Der 29-jährige, gebürtig in Aarhus, kam von Piast Gliwice aus Polen an die Förde und ist in der Abwehr eingeplant. Bisher kam er für die U19, U20 und U21 unseres Nachbarlandes zum Einsatz. Bei der KSV sind ihm aber aktuell noch eher weniger der Durchbruch gelungen. Bis Sommer 2023 soll sich dies aber ändern. Verlassen hat die Elf von Ole Werner-zumindest für einige Monate-Makana Baku. Warta Posen, damit ging er den umgekehrten Weg wie Kirkeskov, ist sein neuer Verein. Der Angreifer kann dort die Spielpraxis sammeln, die er bei den Störchen die letzten Monate kaum hatte. Natürlich erhofft man sich am Mühlenweg danach weitere Treffer des U21-Nationalspielers. Bisher stehen erst vier „Buden“ in seiner Holstein-Vita. Auch David Atanga gehört vorerst nicht mehr zum Storchennest. Bei Admira Wacker Möding wird der Offensiv-Kicker bis Sommer seine Stiefel schnüren. Erfahrung hat er ja in Sachen Österreich. Atanga kam Mitte 2019 aus Salzburg an den Mühlenweg. Stand heute sind aber sowohl Baku als auch Atanga weiter beim Zweitligisten eingeplant. Ob man im Kader bei den Zugängen nachlegen wird, war aktuell noch nicht sicher. Mindestens ein Stürmer wäre hier aber wünschenswert, da die „Attacke“ mit Serra und Benjamin Girth überschaubar besetzt ist.


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