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Starke Landesliga-Hinrunde in Klausdorf

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Spielte mit Comet eine starke Hinrunde: Janneck Rassmanns.

Spielte mit Comet eine starke Hinrunde: Janneck Rassmanns.

Foto: hfr / Jörg Moritz

Kreis Plön (dif). Bevor wir uns in den nächsten Wochen in der Fußball Landesliga Mitte den einzelnen Vereinen aus unserem Kreis zuwenden, hier einmal ein Staffel-Überblick zum Hinrunden Ende. In Sachen Titel dürfte am FC Kilia Kiel kein Weg vorbeigehen, beziehungsweise mehr noch: Sollte die Elf vom Hasseldieksdammer Weg in diesem Jahr nicht komplett einbrechen, ist die Meisterschaft vergeben. Acht Pluspunkte beträgt der Vorsprung auf den TSV Klausdorf. Zwölf Spiele, zwölf Siege und ein Torverhältnis von 64:8, dazu noch ein Spiel weniger-eine mehr als eindrucksvolle Bilanz. Dies soll aber den guten Saisonverlauf in Klausdorf nicht schmälern. Der TSV holte neun Siege, ein Remis und verbuchte nur drei Niederlagen. Mit 40:22 Toren ist auch beim Ligazweiten ein starker Auftritt zu sehen. Auf Position vier hat sich der Heikendorfer Sport Verein eingefunden, der auf 19 Pluspunkte, dabei fünf Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen, kommt. Der HSV hat allerdings als einziges Team bereits 14 Spieltage absolvieren können. Im Vergleich, die dahinter rangierenden Cometen aus Kiel erreichten in nur neun Spielen 17 Pluspunkte. Der SVE kann in seinen Nachholbegegnungen noch Plätze gutmachen und könnte theoretisch sogar Position zwei erreichen. Die Landesliga war durch die vielen Corona und Wetter-Ausfälle arg gebeutelt worden. Die Tabelle ist mehr als schief. Am Kieler Ostufer kann man aber über fünf Erfolge und nur zwei Punkteteilungen, bzw. Pleiten sehr zufrieden sein. Kurios: Trotz der vielen Dreier beträgt die Trefferquote „nur“ 22:21. Zuletzt gehen wir zu den Steinern, die vor Jahresende Platz acht belegen konnten. Vier Siege, zweimal gab es eine Punkteteilung und sechs Niederlagen, so die Bilanz beim TSV. Der Ausblick für die Rückrunde: Der TSV Klausdorf wird sich oben festsetzen können, für die Meisterschaft wird es aber leider nicht reichen. Der Heikendorfer SV und auch der SVE Comet sollten sich auf Plätzen drei bis sechs wiederfinden. Bei den Kielern wird es interessant sein, wie sie die Belastung der vielen Nachholspiele wegstecken können. Mit dem Abstieg wird der TSV Stein nichts zu tun bekommen. Auch wenn der Vorsprung auf einen direkten Platz gen Verbandsliga aktuell nur fünf Zähler beträgt, der TSV sollte Positionen um das Mittelfeld erspielen können. Zur Statistik: Blicken wir noch einmal auf kuriose Resultate zurück. Gleich am 1. Spieltag schoss sich Klausdorf mit einem 5:2 über Tungendorf an die Spitze der Tabelle. Eine Woche später dann ein ganz anderes Bild, als sich der TSV, trotz 2:1-Führung zur Halbzeit, in Osterrönfeld ein derbes 2:7 einfing. Hier ging dann Kilia nach einem 7:0 in Eidertal erstmals vorbei. Das 4. Antreten brachte dann ein 4:0 der Steiner in Tungendorf, sowie ein knappes 3:2 der Klausdorfer gegen den Gettorfer SC, die eine Woche später mit 5:0 beim SVE Comet in Kiel alle drei Punkte mitnahmen. Gut gefangen hatten sich die Cometen dann Ende September beim 6:3-Scheibenschiesssen in Tungendorf. In Stein gab es fünf Treffer, beim 0:5 jubelten allerdings nur die Kilianer Gäste. Am „Tag der Deutschen Einheit“ holte sich der TSV Klausdorf mit einem 1:0 in Heikendorf den Sieg und auch Stein konnte sich wieder über drei Pluspunkte auf der Habenseite freuen. Der TSV siegte in Jevenstedt mit 3:0. Doch nur sieben Tag später unterlag die Elf im eigenen Stadion hoch mit 0:5 gegen den Gettorfer Sport Club. Sprung in den 10. Spieltag, wo nur drei Partien ausgetragen werden konnten, aber gleich zwölf Tore fielen. Fünf davon musste der Heikendorfer SV im Heimspiele gegen Kilia schlucken und auch Stein holte beim 1:2 gegen den VfR Neumünster keine Zähler. Noch schlimmer als Heikendorf erwischte es einen Spieltag später der MTSV Hohenwestedt. Mit 0:9 gingen hier die Punkte an den Tabellenführer. Die letzten Spiele im vergangenen Jahr hatten es dann nochmals in sich. Mit 10:2 siegte der TSV Klausdorf über den TSV aus Stein und auch Tungendorf wurde bei Kilias 8:2-Heimsieg regelrecht abgeschossen. Für die Besucher natürlich ein Erlebnis, dass Lust auf die Rückrunde macht.


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