Gesche Muchow

Hecken schneiden, aber richtig

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Seit dem Frühjahr sind die Hecken kräftig gewachsen. Deshalb steht Ende Juni der erste Schnitt an. Bis dahin haben die Pflanzen den ersten von zwei Wachstumsschüben abgeschlossen. Um den Johannistag (24. Juni) herum benötigen Hecken aus Hainbuchen (Carpinus betulus) und anderen Gehölzen einen neuen Formschnitt, damit sie dicht und kompakt bleiben. Bei langen grünen Wänden braucht man dazu vor allem Augenmaß und eine gute Heckenschere.
 
Wie oft man seine Hecke schneiden muss, hängt nicht nur von den persönlichen Vorlieben ab, sondern auch von der Wuchsgeschwindigkeit der Pflanzen. Schnellwüchsig sind Liguster, Hainbuche, Feld-Ahorn und Rot-Buche. Wer es akkurat liebt, sollte bei ihnen zweimal im Jahr zur Schere greifen. Recht langsam wachsen hingegen Eibe, Stechpalme und Berberitze, sie kommen problemlos mit einem Schnitt aus. Aber auch die mittelschnell wachsenden Arten wie Kirschlorbeer, Thuja und Scheinzypresse müssen in der Regel nur einmal im Jahr gestutzt werden. Schneidet man einmal, ist Ende Juni der beste Zeitpunkt. Der beste Zeitpunkt für den zweiten Schnitttermin ist dann im Februar.
 
So schneiden Sie richtig:
Beginnen Sie immer mit dem Schnitt der Seitenflächen. Dazu stellen Sie sich mit einer Körperseite zur Hecke gewandt hin und führen die Heckenschere möglichst aus den Schultern heraus von unten nach oben parallel zur grünen Wand.
 
Auf die gleiche Weise bringen Sie auch die dem Garten zugewandte Seitenfläche der Hecke wieder in Form.
 
Für den Rückschnitt der Heckenkrone benötigt man je nach Höhe meist eine Leiter. Stellen Sie sich immer auf dieselbe Stufe, halten Sie den Messerbalken waagerecht in einer Höhe und führen Sie ihn mit gleichmäßigen Drehungen aus dem Kreuz über die Oberseite. Entfernen Sie nach dem Schnitt gleich die abgetrennten Zweige von der Heckenkrone, damit diese dort nicht vergessen werden und den neuen Austrieb stören.
 
Das ideale Schnittprofil
Bei ausreichend Platz sollte man seine Hecken so schneiden, dass sie nach oben schmaler werden und im Querschnitt ein trapezförmiges Profil aufweisen. So werden die unteren Zweigpartien optimal belichtet. Schattenverträgliche Arten wie Eibe oder Rotbuche lassen sich als kompaktes Rechteckprofil schneiden. (red)


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