reporter Neustadt

Schutz für die Kleinsten

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Die kleine Leonie trägt nach ihrer Meningokokken-Erkrankung Folgeschäden davon. Foto: GSK/akz-o

Die kleine Leonie trägt nach ihrer Meningokokken-Erkrankung Folgeschäden davon. Foto: GSK/akz-o

Es sind vor allem Babys und Kleinkinder, die sich mit Meningokokken anstecken und daran erkranken. Zwar sind diese Fälle sehr selten, sie können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen. Die Bakterien können eine Hirnhautentzündung (Meningitis) und eine Blutvergiftung (Sepsis) auslösen.

Als Leonie mit elf Monaten an einer Meningokokken-Sepsis erkrankt, kämpft das Klinikpersonal um ihr Überleben. Sie schafft es - trägt jedoch schwere Folgeschäden davon. Leonie ist mittlerweile knapp drei Jahre alt, ein Bein ist stark vernarbt. Solange sie wächst, folgen jährliche Operationen, um ihr Bein zu verlängern.

Dass es unterschiedliche Impfungen gegen Meningokokken gibt, erfahren Leonies Eltern erst im Nachhinein. Heute wünschen sie sich, dass man sie umfassender aufgeklärt hätte. Denn die Standardimpfung gegen Meningokokken C kann nicht vor anderen Meningokokken-Gruppen schützen. Für einen umfassenden Schutz stehen zusätzlich mögliche Impfungen gegen die Gruppe B und die Gruppen A, C, W und Y zur Verfügung. Mehr Informationen unter: meningitis-bewegt.de. (spp-o)


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